BÄUME
Das Kommunikationsbüro und Bahn haben das Thema Bäume in den vergangen Wochen und Monaten stark vorangetrieben. Die Bahn ist hier vollkommen ergebnisoffen an die Sache heran gegangen und hat deshalb auch den Baumgutachter, Bodo Siegert, beauftragt, die Bäume ohne Einschränkungen auf ihre Versetzungsmöglichkeit hin zu untersuchen.
Im Ergebnis stehen rund 176 Bäume auf dem Gelände im Mittleren Schlossgarten, auf dem das Baufeld eingerichtet werden soll. Nach dem geltenden Planfeststellungsbeschluss hat die Bahn das Recht alle Bäume zu fällen und muss dafür als Ersatzmaßnahme 291 Bäume neu pflanzen. Die Bahn hat sich aber bereit erklärt, alle Bäume zu versetzen. Laut Baumgutachter sind auch alle Bäume technisch versetzbar. Neben einer Einigung, wer die Kosten dafür trägt, müssen sich die Projektpartner insbesondere auf geeignete Ersatzstandorte für die Bäume verständigen.
Für rund die Hälfte dieser 176 Bäume gibt es Ersatzstandorte von der Stadt. Die Versetzung ist hier mit der Rundspatenmaschine problemlos machbar und beläuft sich auf voraussichtlich rund 400.000 Euro. Für die andere Hälfte der zum Teil bis zu 900 Tonnen schweren Bäume müssen noch geeignete Standorte in unmittelbarer Umgebung gefunden werden. Die Auswirkungen einer Umpflanzung solch großer Bäume auf die unmittelbare Umgebung sind zum Teil massiv. Deshalb muss insbesondere das Land als Eigentümer des Schlossgartens entscheiden, in welcher Form und in welchem Ausmaß es für die Verpflanzung Eingriffe in den gesamten Schlossgarten mitträgt.