Die „grüne Lunge“ Stuttgarts
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schienennetz bis in die Innenstadt ausgebaut. Große Flächen des Rosensteinparks und des Schloßgartens wurden zu Gleisanlagen, Stadtteile somit voneinander getrennt. Das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm eröffnet die einmalige Chance, diese Eingriffe rückgängig zu machen. Der Schloßgarten und der Rosensteinpark werden um 20 Hektar erweitert und von allen Seiten begehbar gemacht. Der Rosensteinpark und das Rosensteinviertel werden direkt miteinander verbunden. Es entsteht ein schönes Naherholungsgebiet und eine neue „grüne Lunge“ im Stuttgarter Talkessel.
Umweltuntersuchungen
Die bahntechnischen und städtebaulichen Planungen für das Projekt sind mit zahlreichen Umweltuntersuchungen verbunden. Die dabei angewandten Methoden reichen von computergestützten Modellrechnungen und Simulationen, über Experimente am maßstäblichen Modell im Windkanal bis zu Messungen, Bohrungen, Kartierungen und Naturbeobachtungen im Plangebiet und seiner Umgebung.
Das Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart hat zum Thema „Stadtklima 21“in seiner Schriftenreihe die vorliegenden Originalgutachten der Untersuchungen veröffentlicht.
Darüber hinaus gibt es ausführliche Informationen zum Thema „Stadtklima 21“ im Internet.