Wirtschaftswachstum
Durch das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm werden Stadt, Region und Land Teil der zentralen wirtschaftlichen Entwicklungsachse im Herzen Europas. Der Wirtschaftsstandort wird in seiner Zentralität aufgewertet. Die verbesserte Verkehrsanbindung innerhalb Europas wirkt als Motor für die Wirtschaft und führt zu wirtschaftlichem Wachstum.
In den nächsten Jahren werden allein in Stuttgart vier Milliarden Euro Bauvolumen für den Umbau des Bahnknotens und vier Milliarden Euro für die städtebauliche Entwicklung investiert. Das bringt die Bauwirtschaft in Schwung und schafft rund 5.000 neue Arbeitsplätze während der Bauzeit für Stuttgart21 und die Neubaustrecke Stuttgart–Ulm.
Fragen und Antworten von direktzu Stuttgart 21
Dauerarbeitsplätze
- Durch verbesserte Verkehrsverbindungen wird ein Anstieg von 8.000 bis 9.500 Vollerwerbstätigen in Baden-Württemberg erwartet.
- Die städtebaulichen Maßnahmen lassen zusätzlich 2.600 Stellen (netto) erwarten.
Insgesamt entstehen in Baden-Württemberg zwischen 10.600 und 12.100 neue Arbeitsplätze.
Mehr Einnahmen
Durch Investitionen, neue Einwohner und neue Arbeitsplätze haben das Land und die Stadt auf Dauer deutlich mehr Einnahmen aus Umsatzsteuer,Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und Grunderwerbsteuer. Das bedeutet, dass die Stadt Stuttgart langfristig mehr Steuern einnimmt, als ihr Finanzierungsanteil am Bahnprojekt kosten wird. Die Verbesserung des Wirtschaftsstandorts wird zu weiteren Arbeitsplätzen und damit zu höherem Steueraufkommen führen. Zwischen 2010 und 2034 kann die Landeshauptstadt mit zusätzlichen Einnahmen von rund 300 Millionen Euro rechnen.









