Baulogistik
Ein maßgeschneidertes Konzept
Diese Zahlen machen deutlich, dass das Projekt hohe Anforderungen an Baulogistik und Transport stellt. Erhebliche Baustoffmengen müssen angeliefert, gleichzeitig Abbruch-, Aushub- und Tunnelausbruchsmaterialien entsorgt werden. Um im Zentrum Stuttgarts einen optimalen und wirtschaftlichen Bauablauf zu garantieren und Schmutz und Lärmemissionen sowie Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren, wurde ein maßgeschneidertes Baulogistikkonzept entwickelt. Unterschieden werden dabei die Logistikbereiche Mitte (inklusive Nordbahnhof), Neckar (Zuführung Unter-/Obertürkheim) und Filder.
Zentraler Umschlagplatz am Nordbahnhof
Das Logistikkonzept im Bereich Stuttgart-Mitte ist im Wesentlichen auf die Schiene zugeschnitten. Den Dreh- und Angelpunkt bildet eine zentrale Logistikfläche am Nordbahnhof: Bis dort können Massengüter über die Schiene angeliefert und abtransportiert werden. Die unterschiedlichen Baustellen im Innenstadtbereich werden über eine eigens eingerichtete Logistikstraße mit der zentralen Logistikfläche verbunden. Diese und weitere interne Logistikstraßen vermeiden eine zusätzliche Belastung der stark frequentierten Straßen in der Innenstadt. Ergänzende Logistikflächen werden im Europaviertel eingerichtet, entlang der heutigen Cannstatter Straße und umittelbar an den Baustellen. Die Cannstatter Straße wird für den öffentlichen Verkehr aufgegeben. Die dadurch gewonnene Fläche wird unter anderem als Baustraße genutzt. Ein direktes Heranführen der Güterzüge an die Baustellen im Gebiet A1 scheidet aus, da dies im ohnehin stark ausgelasteten Gleisvorfeld zu einer erheblichen Behinderung des Personenverkehrs führen würde.
zu den aktuellen Baumaßnahmen









