Regionalverkehr
Kürzere Reisezeiten, weniger Umsteigen
Egal ob von Aalen nach Tübingen, von Friedrichshafen auf die Fildern oder von Waiblingen nach Reutlingen – mehr als drei Viertel der Fahrgäste im baden-württembergischen Regionalverkehr profitiert spürbar vom neuen Regionalverkehrskonzept, das die Möglichkeiten der neuen Infrastruktur konsequent nutzt. Mehr Züge, kürzere Fahrzeiten, zahlreiche neue Direktverbindungen und bessere Umsteigemöglichkeiten sorgen für eine neue Qualität des Reisens.
Kürzere Fahrtzeiten
Statt heute 35 sollen ab 2021 zunächst etwa 42 Fern- und Regionalzüge zwischen 7 und 8 Uhr im neuen Stuttgarter Hauptbahnhof ankommen. Die Möglichkeit, 49 ankommende Züge in guter Qualität abzufertigen, wurde darüber hinaus im Stresstest nachgewiesen. Weitere langfristige Ausbauten, wie ein 3. und 4. Gleis zwischen Feuerbach und dem neuen Hauptbahnhof, sind in der Planung von Stuttgart 21 bereits berücksichtigt. Indem der schnelle Fernverkehr weitgehend auf die Neubaustrecke Wendlingen—Ulm verlagert wird, entsteht im Filstal Kapazität für zusätzlichen Regionalverkehr. Die seit langem angedachte Verlängerung der S 1 von Plochingen in den Landkreis Göppingen rückt so in greifbare Nähe. Allein im Regionalverkehr werden Jahr für Jahr viele Millionen Pkw-Fahrten auf die Schiene verlagert.
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