Filder-Dialog S21
Vorwort
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Fildern sollen im Rahmen von Stuttgart 21 eine erstklassige Schienenverkehrsanbindung erhalten. Dabei geht es um weit mehr als nur die hervorragende Erschließung des Landesflughafens und der Neuen Messe: Wir wollen eine in Baden-Württemberg einmalige Drehscheibe für Schienen-, Straßen- und Luftverkehr schaffen, die nicht nur einer Viertelmillion Einwohnern auf den Fildern zu Gute kommt, sondern vielen Menschen in Baden-Württemberg.
Alle Projektpartner, insbesondere die Deutsche Bahn, haben dabei ein ernsthaftes und aufrichtiges Interesse mit den Bürgern auf den Fildern in einen ehrlichen Dialog zu treten und sich mit ihren Anliegen zu befassen. Vor Beginn der formalrechtlichen Bürgerbeteiligung sehen wir darin nicht zuletzt die Chance, Transparenz und Akzeptanz für ein einzigartiges Verkehrs- und Städtebauprojekt zu steigern.
Dazu legen wir heute den Grundstein. Zum Auftakt stellen wir heute die Grundzüge der von der Deutschen Bahn favorisierten Antragstrasse ebenso vor wie die sechs von den Projektpartnern als Diskussionsgrundlage ausgewählten Alternativen. Mit Texten, Grafiken und Videos informieren wir über Hintergründe und das Für und Wider der einzelnen Lösungsmöglichkeiten.
Wir wollen damit in aller Sachlichkeit das weite Spektrum der denkbaren Lösungen aufzeigen und die Grundlage für eine fruchtbare Diskussion im Rahmen des Filder-Dialogs legen. Es ist unser gemeinsames Ziel, im Filder-Dialog offen und ehrlich über die beste Lösung für den Filderraum zu diskutieren. Nachdem sich die Menschen in Baden-Württemberg in der Volksabstimmung klar für Stuttgart 21 entschieden haben, darf es jedoch keine neue Grundsatzdiskussion über das Gesamtprojekt geben. Auch an die geltenden Vertrags- und Finanzierungslage sind alle Projektpartner gebunden.
Für die Fildern gibt es dabei genug Spielraum, gemeinsam mit den betroffenen Bürgern und im Rahmen der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen Verbesserungen auszuloten und Alternativen zu entwickeln. Diese werden anschließend von den Projektpartnern geprüft und können einvernehmlich umgesetzt werden. Unser gemeinsames Ziel ist dabei, eine konsensfähige Lösung nicht nur für die betroffenen Bürger zu finden, sondern auch für die Fahrgäste von Morgen.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Lektüre.
Ihr Wolfgang Dietrich









