Schlichtung
3. Schlichtungsrunde
Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
Bei der dritten Schlichtungsrunde stand die Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm im Fokus.
Ergebnisse der Schlichtung
Keine Alternative zur Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm
Die Schnellfahrstrecke ist die wirtschaftlichste und gleichzeitig ökologisch optimale Lösung | Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 kritisiert Schnellfahrstrecke, macht aber keine eigenen Vorschläge
Von der Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm geht – zusammen mit dem neuen Bahnhof Stuttgart 21 – ein zukunftsweisender und notwendiger Impuls für mehr Mobilität auf der Schiene aus. Die neue Strecke verbessert den Schienenverkehr in Deutschland, in Baden-Württemberg und in der Region erheblich und beseitigt ein Nadelöhr im europäischen Fernverkehrsnetz. Das gestrige Schlichtungsgespräch machte erneut deutlich, dass die Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm unverzichtbar zur Verbesserung des Reiseangebots im Fern-, Regional- und Nahverkehr und die ökologisch optimale Lösung für Mensch und Umwelt ist. Die neue Schnellfahrstrecke verlagert den Verkehr von der Straße und aus der Luft auf die Schiene. Nach den Prognosen der Deutschen Bahn werden zwei Millionen Reisende mehr durch die neue Strecke die Bahn nutzen. Insgesamt zehn Millionen Bahnreisende werden von den verbesserten Anbindungen und verkürzten Fahrzeiten der neuen Strecke profitieren.
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat der Neubaustrecke nichts entgegenzusetzen. Die dritte Schlichtungsrunde zeigte, dass das Bündnis die Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm nur kritisiert, aber keine eigenen Vorschläge machen kann. „Es wurden offensichtlich viele Bürgerinnen und Bürger für Demonstrationen mobilisiert und dabei im Glauben gelassen, es gebe Alternativlösungen. Dies wurde gestern eindrucksvoll enttarnt“, so Wolfgang Dietrich, Sprecher des Kommunikationsbüros. „Das Aktionsbündnis suggeriert, es hätte die Expertise, die konkreten Planungen der Bahn für die Schnellstrecke bis ins Detail in Frage zu stellen und vorgelegte Fakten ohne nachvollziehbare Belege in Zweifel zu ziehen. Gleichzeitig erwartet es Verständnis dafür, dass es nicht in der Lage sei, eigene fundierte Vorschläge vorzubringen. Dies ist nicht glaubwürdig“, so Dietrich weiter.
Vor der Detailplanung zur Neubaustrecke Wendlingen-Ulm sind bereits zahlreiche alternative Trassenführungen untersucht worden. Die Neubaustrecke ist so wie sie jetzt geplant ist die wirtschaftlichste Lösung für eine schnellere Verbindung zwischen Stuttgart und Ulm, deren Finanzierung außerdem gesichert ist.
Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm – Ein zukunftsweisender Impuls für mehr Mobilität auf der Schiene
In den heutigen Schlichtungsgesprächen wurde nochmals deutlich, dass die neue Schnellfahrstrecke Stuttgart-Ulm den Schienenverkehr in Deutschland und der Region erheblich verbessern wird.
Die neue Strecke wird das steigende Verkehrsaufkommen im Raum Stuttgart und zwischen den Metropolen in Deutschland und Europa auf die Schiene verlagern. 2 Mio. Reisende mehr werden die Bahn nutzen. Insgesamt 10 Mio. Bahnreisende werden von den verbesserten Anbindungen und verkürzten Fahrzeiten im Nah-, Regional- und Fernverkehr profitieren. Im Fernverkehr verkürzt sich die Fahrzeit von Stuttgart nach Ulm um 26 Minuten. Der Regionalverkehr wird die schnelle Strecke ebenfalls nutzen, so dass sich z. B. die Fahrzeit von Friedrichshafen/Bodensee nach Stuttgart um 42 Minuten verringert.
Die Neubaustrecke entlastet die bestehende Strecke zwischen Stuttgart und Ulm und schafft dadurch Platz für zusätzliche Züge im Regional- und Nahverkehr. Dazu ermöglicht diese Entlastung, dass auf der bestehenden Strecke neue Kapazitäten für den Güterverkehr frei werden.
Das Projekt leistet einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz, da die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene zu einer deutlichen Reduktion des CO²-Ausstoßes führt. Durch die eng an der Bundesautobahn A 8 liegende Streckenführung werden die Eingriffe in die Landschaft und die Folgen für die Anwohner des Raumes zwischen Stuttgart und Ulm auf ein Minimum begrenzt.
Es zeigte sich, dass die vermeintlichen Alternativen zur Schnellfahrstrecke im Hinblick auf Konzeption, Streckenführung, technische Realisierbarkeit, Einbindung in das Schienennetz sowie Zeitpunkt der Fertigstellung nicht ausreichend durchdacht worden sind. Demgegenüber sind die Planungen für die Schnellfahrstrecke nahezu abgeschlossen. Ein Projektstopp für die Neubaustrecke hätte vor diesem Hintergrund einen jahrelangen Stillstand zur Folge.




































