Schlichtung
6. Schlichtungsrunde
Geologie, Sicherheit
Ergebnis der Schlichtung
Baugrund für Stuttgart 21 umfassend untersucht
Sicherer Tunnelbau und Schutz der Mineralquellen gewährleistet
Themen der 6. Schlichtungsrunde am Samstag waren die Geologie und die Sicherheit. Im Fokus standen dabei der Tunnelbau, das Grundwassermanagement, die Mineralquellen sowie das Sicherheitskonzept. Die Experten haben gezeigt, dass der Tunnelbau für das Bahnprojekt Stuttgart 21 sicher ist. Rückschlüsse aus anderen Tunnelbauprojekten sind in diesem Zusammenhang irreführend: Weder die geologischen Gegebenheiten noch die angewandten Tunnelbautechniken können miteinander verglichen werden. Dies unterstrich der Gutachter und Ingenieur Prof. Dr. Walter Wittke. Die von den Projektgegnern geforderte 100%tige Sicherheit gab Schlichter Heiner Geißler an die Projektgegner zurück und fragte: „Können Sie als Projektkritiker zu hundert Prozent sagen, dass etwas beim Tunnelbau zu Stuttgart 21 passiert?“. Die Antwort der Gegner war eindeutig und lautete „NEIN“. Des Weiteren waren die von den Projektkritikern angeführten Fakten und Darstellungen zum Baugrund teilweise nicht korrekt. So erfolgte die Erkundung der Gesteinsschichten zum Beispiel nicht mit den von den Gegnern angeführten Vollbohrungen, sondern anhand von Kernbohrungen, die weitaus behutsamer sind. Auch die herangezogenen Schemadarstellungen, wie der Längsschnitt des Fildertunnels, waren teilweise falsch. „Schema-Skizzen müssen exakt und logisch sein. Sonst zieht man daraus die falschen Schlüsse“, so Wolfgang Dietrich, Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart Ulm.
Projektsprecher Dr. Udo Andriof betonte, dass es schäbig sei, die Ängste der Menschen zu schüren. Im Genehmigungsverfahren habe der Schutz des Mineralwassers absolute Priorität gehabt. Voraussetzung für die Genehmigung sei gewesen, dass keine Gefahr für die Mineralquellen oder das Grundwasser besteht. Die Mineralwasser führenden Schichten sind durch Deckschichten geschützt, so dass kein Wasser in die Mineralwasser führenden Schichten gelangen kann. Zwischen der tiefsten Stelle der Gründung und dem Mineralwasserhorizont liegt eine mehr als 35 Meter starke, wasserundurchlässige Schicht, die Grundwasser und Mineralwasser voneinander trennt. Prof. Dr. Walter Lächler, Sachverständiger für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau verwies in diesem Zusammenhang auf weitaus schwierigere Bauverhältnisse als bei Stuttgart 21. In Stuttgart wird vielfach im Grundwasser gebaut. Zahlreiche Tiefgaragen Stuttgarts, vor allem aber die Stuttgarter S- und U-Bahn-Tunnel, liegen noch viel tiefer als der zukünftige Stuttgarter Bahnhof. Auch die Erweiterung auf ein neuntes und zehntes Gleis ist aus geologischer Sicht möglich.
Tunnelbohrungen sind sicher und erfolgten ordnungsgemäß
Die 6. Schlichtungsrunde hat gezeigt, dass die Tunnelbohrungen und der Tunnelbau für das Bahnprojekt Stuttgart 21 sicher sind und ordnungsgemäß erfolgen. Rückschlüsse aus anderen Tunnelbohrungen sind in diesem Zusammenhang irreführend: Weder die geologischen Gegebenheiten noch die angewandten Tunnelbautechniken können miteinander verglichen werden. Dies unterstrich der Gutachter und Ingenieur Prof. Dr. Walter Wittke. Die von den Projektgegnern geforderte 100%tige Sicherheit gab Schlichter Heiner Geissler an die Projektgegner zurück und fragte: „Können Sie als Projektkritiker zu 100% sagen, dass etwas beim Tunnelbau zu Stuttgart 21 passiert?“. Die Antwort der Gegner war eindeutig und lautete „NEIN“.
Des Weiteren waren die von den Projektkritikern angeführten Fakten und Darstellungen teilweise nicht korrekt. So erfolgte die Erkundung der Gesteinsschichten zum Beispiel nicht mit den von den Gegnern angeführten Vollbohrungen, sondern anhand von Kernbohrungen, die weitaus behutsamer sind. Auch die herangezogenen Schemadarstellungen, wie der der Längsschnitt des Fildertunnels, waren teilweise falsch.






































