• Stuttgart 21 | Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart
  • Neubaustrecke Wendlingen–Ulm
Stuttgart 21 | Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart

 

Stuttgart 21 ist viel mehr als ein Bahnhof. Mit dem Verkehrs- und Städtebauprojekt entstehen drei neue Personenbahnhöfe und 57 km neue Strecken – darunter knapp ein Drittel der neuen Schnellfahrstrecke nach Ulm. Der bestehende Kopfbahnhof wird in einen Durchgangsbahnhof umgebaut und mit einem Schienenring flexibel in alle Richtungen angebunden. Kürzere Fahrzeiten, mehr Direktverbindungen und Kapazität für mehr Züge schaffen eine zukunftsgerechte Mobilität auf der Schiene. Dazu kommt: Wo heute noch Gleise liegen, werden rund 100 Hektar im Herzen der Stadt Stuttgart frei.

Einzigartig ist, dass Bahn, Bund, Land, Stadt und Region gemeinsam dieses Projekt auf den Weg gebracht haben. Auch die EU und der Flughafen beteiligen sich daran. Stuttgart 21 wurde nach intensiver Prüfung als die beste aus mehr als 60 Varianten ausgewählt.


 

Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

 

Die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm bringt den Bahnverkehr in Baden–Württemberg spürbar voran. Zusammen mit Stuttgart 21 schafft die für Tempo 250 ausgelegte Infrastruktur die Basis für attraktivere Reisezeiten in ganz Baden-Würrtemberg, Deutschland und Europa. So wird die Fahrtzeit zwischen Stuttgart und Ulm im Fernverkehr auf eine halbe Stunde nahezu halbiert – und auch im Regionalverkehr sind Reisende zukünftig nur noch 41 Minuten unterwegs. Zusammen mit Stuttgart 21 wird auch der Filderbereich, mit dem Flughafen und Landesmesse, ideal auf der Schiene erschlossen. Nicht zuletzt wrid die Bestandsstrecke im Filstal spürbar entlastet und Kapazität für zusätzlichen Bahnverkehr geschaffen.

Die Hälfte der 60 km langen Strecke führt durch neun Tunnel, ansonsten folgt sie in enger Bündelung der parallelen A8. Darüber hinaus entstehen rund 40 Eisenbahn- und Straßenüberführungen, darunter die beiden herausragenden Filstalbrücken über den Neckar bei Wendlingen und über das Filstal bei Mühlhausen im Täle.

Der Bau der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist ein Projekt des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege (Bundesverkehrswegeplan), kofinanziert durch die EU.


 

  • Gesamtstreckenlänge = 59,6 km - davon Tunnelstrecke = 30,4 km

  • Streckenhöchstgeschwindigkeit = 250 km/h

  • Tunnel (>500 m) = 5

  • Eisenbahnüberführungen = 17

  • Straßenbrücken = 20

  • Geplante Inbetriebnahme = Dezember 2021

 

Animationsfilm zum Baufortschritt der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

 

  • Stuttgart 21
  • Neubaustrecke
Planfeststellungsabschnitt
  • 1.1
  • 1.2
  • 1.4
  • 1.5
  • 1.6a
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Stuttgart 21 | Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart

 

Stuttgart 21 ist viel mehr als ein Bahnhof. Mit dem Verkehrs- und Städtebauprojekt entstehen drei neue Personenbahnhöfe und 57 km neue Strecken – darunter knapp ein Drittel der neuen Schnellfahrstrecke nach Ulm. Der bestehende Kopfbahnhof wird in einen Durchgangsbahnhof umgebaut und mit einem Schienenring flexibel in alle Richtungen angebunden. Kürzere Fahrzeiten, mehr Direktverbindungen und Kapazität für mehr Züge schaffen eine zukunftsgerechte Mobilität auf der Schiene. Dazu kommt: Wo heute noch Gleise liegen, werden rund 100 Hektar im Herzen der Stadt Stuttgart frei.

Einzigartig ist, dass Bahn, Bund, Land, Stadt und Region gemeinsam dieses Projekt auf den Weg gebracht haben. Auch die EU und der Flughafen beteiligen sich daran. Stuttgart 21 wurde nach intensiver Prüfung als die beste aus mehr als 60 Varianten ausgewählt.


 

Planfeststellungsabschnitt
  • 2.1 a/b
  • 2.1 c
  • 2.2
  • 2.3
  • 2.4
  • 2.5 a1
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Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

 

Die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm bringt den Bahnverkehr in Baden–Württemberg spürbar voran. Zusammen mit Stuttgart 21 schafft die für Tempo 250 ausgelegte Infrastruktur die Basis für attraktivere Reisezeiten in ganz Baden-Würrtemberg, Deutschland und Europa. So wird die Fahrtzeit zwischen Stuttgart und Ulm im Fernverkehr auf eine halbe Stunde nahezu halbiert – und auch im Regionalverkehr sind Reisende zukünftig nur noch 41 Minuten unterwegs. Zusammen mit Stuttgart 21 wird auch der Filderbereich, mit dem Flughafen und Landesmesse, ideal auf der Schiene erschlossen. Nicht zuletzt wrid die Bestandsstrecke im Filstal spürbar entlastet und Kapazität für zusätzlichen Bahnverkehr geschaffen.

Die Hälfte der 60 km langen Strecke führt durch neun Tunnel, ansonsten folgt sie in enger Bündelung der parallelen A8. Darüber hinaus entstehen rund 40 Eisenbahn- und Straßenüberführungen, darunter die beiden herausragenden Filstalbrücken über den Neckar bei Wendlingen und über das Filstal bei Mühlhausen im Täle.

Der Bau der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist ein Projekt des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege (Bundesverkehrswegeplan), kofinanziert durch die EU.


 

  • Gesamtstreckenlänge = 59,6 km - davon Tunnelstrecke = 30,4 km

  • Streckenhöchstgeschwindigkeit = 250 km/h

  • Tunnel (>500 m) = 5

  • Eisenbahnüberführungen = 17

  • Straßenbrücken = 20

  • Geplante Inbetriebnahme = Dezember 2021

 

Animationsfilm zum Baufortschritt der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

 

Neuordnung Bahnknoten Stuttgart (S21)

  • Gesamtstreckenlänge: 57 km
  • davon Schnellfahrstrecke: 20 km
  • davon Tunnel- und Durchlassstrecke: 33 km
  • Anzahl Tunnel und Durchlässe: 16
  • Anzahl Brücken: 18
  • Anzahl Personenbahnhöfe: 3
  • Abstellbahnhof: 1
  • Geplante Inbetriebnahme: Dezember 2025
  • Geschwindigkeit: max. 250 km/h

  • Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof (PfA 1.1)
    Talquerung in der Stuttgarter Innenstadt und alle Baumaßnahmen, die mit dem neuen Durchgangsbahnhof sowie der Verlegung der Stadtbahnen in Verbindung stehen.
     
  • Fildertunnel (PfA 1.2)
    9,5 Kilometer langer Tunnel vom Hauptbahnhof bis auf die Filderebene

  • Filderbereich mit Flughafenanbindung (PfA 1.3)
    Oberirdischer Verlauf der Neubaustrecke vom Portal des Fildertunnels bis zur Gemarkungsgrenze der Stadt Stuttgart, einem neuen Bahnhof am Flughafen- und Messegelände und Anpassungen an der Filder- und Gäubahn.

  • Filderbereich bis Wendlingen  (PfA 1.4)
    Rund zehn Kilometer lange Neubaustrecke von der Gemarkungsgrenze der Stadt Stuttgart bis nach Wendlingen.
     
  • Zuführung Feuerbach und Bad Cannstatt (PfA 1.5)
    Fern- und Regionalverbindung aus Feuerbach beziehungsweise Bad Cannstatt zum Hauptbahnhof sowie der Umbau der S-Bahn im Streckenabschnitt Nordbahnhof und Bad Cannstatt bis Hauptbahnhof.
     
  • Zuführung Ober-/Untertürkheim (PfA 1.6a)
    Östlicher Teil des Rings, vom Hauptbahnhof über Stuttgart-Wangen nach Obertürkheim, Untertürkheim und Bad Cannstatt.
     
  • Abstellbahnhof Untertürkheim (PfA 1.6b)
    Entsteht auf dem Gelände des heutigen Güterbahnhofs.

Die Deutsche Bahn AG, der Bund (inkl. EU-Fördermittel), das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, die Flughafen Stuttgart GmbH und der Verband Region Stuttgart tragen das Projekt.

Der Finanzierungsrahmen liegt bei 8,2 Milliarden Euro (nach Beschluss des Bahnaufsichtsrats vom 26.01.2018).

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