DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH

Zur Stärkung des Projekts hat der Aufsichtsrat dem Vorstandsvorschlag zugestimmt, für die weitere Projektrealisierung des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm eine eigene Projektgesellschaft DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH einzusetzen.

Durch die neue Organisation sollen die Bereiche Risiko- und Vertrags-Management, Verbesserungs- und Veränderungsmanagement sowie das Schnittstellenmanagement gestärkt werden. Darüber hinaus wird das Projekt fachlich durch einen Beirat unterstützt.

Zur Stabilisierung des Projektverlaufs hat die DB weitere Maßnahmen ergriffen. Die Maßnahmen zielen in die folgenden Stoßrichtungen:

  • Inhaltliche Transparenz schaffen
    Der Punkt umfasst das ausführliche Aufzeigen des Projektnutzens während der Faktenschlichtung, das Offenlegen von Prozessen und Ergebnissen des Leistungsfähigkeitsnachweises der DB zum neuen Stuttgarter Bahnknoten sowie die Klarheit bei der Kostenkalkulation.

  • Performance der DB verbessern
    Hierzu zählt z.B. die Einführung von Partnering-Modellen mit den Auftragnehmern als Anreiz zur Kostenoptimierung und zur Vermeidung von Nachträgen. Stabile Strukturen aufbauen Dazu zählen vor allem die Gründung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH und die Einrichtung des Projektbeirats zur fachlichen Stärkung des Projekts.

  • Intensiver Dialog mit der Öffentlichkeit
    Im Jahr 2009 wurde von den Projektpartnern des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm der Verein Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e.V. gegründet.

Durch die Maßnahmen soll nicht nur die stabile Fortführung des Projekts gesichert werden. Es gilt auch die Unterstützung des Projekts seitens der Öffentlichkeit, die sich im Land seit der Volksabstimmung im November 2011 durchweg mehrheitlich für das Projekt ausgesprochen hat, weiterhin zu stärken.

Mit dem Beschluss des Aufsichtsrates über den neuen Finanzierungsrahmen im März 2013 erging der Vorstandsbeschluss zur Gründung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH – einer eigenständigen Projektgesellschaft für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

Gründungsdatum der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH war der 01. September 2013.

Die Geschäftsführer der neuen Gesellschaft berichten direkt unmittelbar an den Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG Ronald Pofalla. Außerdem berät ein hochkarätig besetzter Beirat die Projektgesellschaft.

Den Beirat der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH bilden sechs hochqualifizierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik, die in ihrer beratenden Funktion bei der Zielerreichung eine wichtige Unterstützung und Hilfe sind und darüber hinaus ein unverzichtbares Bindeglied zum Aufsichtsrat der Bahn bilden.

  • Prof. Dr. Bernd H. Hillemeier (Vorsitzender des Beirats)
    Vorsitzender des Vorstands Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V.

  • Dr. Renzo Simoni (Stellvertretender Vorsitzender des Beirats)
    Vorsitzender der Geschäftsführung AlpTransit Gotthard AG

  • Bernhard Bauer
    Ministerialdirektor a. D.

  • Günther Hoffmann
    Ministerialdirektor a. D.

  • Armin Keppel
    Präsident a. D. Eisenbahnbundesamt (EBA) und Bundeseisenbahnvermögen (BEV)

  • Heike Moll
    Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats DB Station&Service AG

    • Die Planung und technische Umsetzung des hochkomplexen und derzeit eines der europaweit größten Infrastrukturprojekte "Bahnprojekt Stuttgart–Ulm".

    • Das Projekt-, Vertrags- und Risikomanagement sowie das Controlling in enger Zusammenarbeit mit den Partnern der DB AG, den Projektpartnern der Finanzierungsvereinbarung und mit den beauftragten Bauunternehmen und Ingenieurbüros.

    • Die Sicherstellung von Akzeptanz und Wertschätzung der Bevölkerung für das Projekt bereits in der Bauphase durch eine offene und aktive Kommunikation und einen umfassenden Bürgerdialog.

    • Eine direkte Berichterstattung an das Infrastrukturresort der DB AG und somit eine Reduktion von zeit- und kostenintensiven Schnittstellen

    • Die Stärkung des Risiko- und Vertragsmanagements

    • Die Optimierung des Verbesserungs-, Veränderungs- sowie Schnittstellen-Managements

    • Eine noch bessere Kosten- und Risikokontrolle

    • Eine fachliche Stärkung des Projektes durch einen beratenden Projektbeirat, der direkt an den Aufsichtsrat der DB AG berichtet.

    Vorsitzender der Geschäftsführung

    Manfred Leger | Vorsitzender der Geschäftsführung

    Manfred Leger

    Als Vorsitzender der Geschäftsführung berichtet Manfred Leger direkt an den Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG Ronald Pofalla.

    Persönlich | Bezug 06 - Oktober 2013

    Geschäftsführer

    Geschäftsfeld Risiko- und Vertragsmanagement
    Peter Sturm

    Geschäftsfeld Finanzen/Controlling, Personal, Administration
    Harald Klein