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Bahn vergibt Auftrag für den Bau des Albvorlandtunnels

Auftragswert in Höhe von rund 380 Millionen Euro

Stuttgart | DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH, 21.12.2015

Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat am Freitag, 18. Dezember 2015, im Zusammenhang mit der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm den Bau des 8.176 Meter langen Albvorlandtunnels an das schweizerische Bau- und Baudienstleistungsunternehmen Implenia, vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 380 Millionen Euro. An dem Teilnahmewettbewerb zur europaweiten Ausschreibung hatten sich acht Bieter beteiligt.

"Mit dem Albvorlandtunnel ist nun auch der letzte der acht großen Tunnel des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm vergeben", sagt Jens Hallfeldt, DB-Projektleiter für den Abschnitt Albvorland. "Wir freuen uns, dass wir den komplexen und komplizierten Bereich um Wendlingen am Neckar jetzt bautechnisch umsetzen können", so Hallfeldt weiter.

Neben dem Bau des Albvorlandtunnels umfasst der Auftrag auch die Herstellung der beiden Anschlüsse der Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm an die bestehende Bahnstrecke Plochingen–Tübingen. Dies ist zum einen die Wendlinger Kurve einschließlich eines 494 Meter langen Tunnels für neue Zugfahrten in der Relation Stuttgart–Tübingen. Zum anderen wird auch die Güterzuganbindung für Züge der Relation Ulm–Plochingen einschließlich eines 173 Meter langen Tunnels unter der Bundesautobahn A8 vom Auftragnehmer gebaut.

Die Baustelleneinrichtungen sowie bauvorbereitende Arbeiten beginnen bereits Anfang 2016. Der Beginn der Hauptbaumaßnahmen ist für Sommer 2016 vorgesehen. Für den Bau des Albvorlandtunnels ist der Einsatz von zwei Tunnelvortriebsmaschinen vorgesehen.

Auftragsvolumen von rund acht Millionen Euro für den Streckenabschnitt Kirchheim unter Teck
Darüber hinaus hat die Projektgesellschaft auch die Herstellung der Neubaustrecke im Bereich Kirchheim unter Teck beauftragt. Der Streckenabschnitt, der ebenfalls zum Projektabschnitt Albvorland zählt, wird von der Arbeitsgemeinschaft Leonhard Weiss (Göppingen) und Fischer Weilheim gebaut. Das Auftragsvolumen für die 1,6 Kilometer lange Strecke umfasst rund 8 Millionen Euro. Der Streckenabschnitt schließt im Albvorlandbereich unmittelbar an den Streckenabschnitt Weilheim–Aichelberg an, der ebenfalls von der Arbeitsgemeinschaft um Weiss und Fischer hergestellt wird. An diesem Teilnahmewettbewerb hatten sich sechs Bieter beteiligt.

(1) Planfeststellungsbeschluss | PFA 2.1 a/b
(2) Erläuterungsbericht Teil I. | PFA 2.1a/b
(3) Erläuterungsbericht Teil II. | PfA 2.1a/b
(4) Erläuterungsbericht Teil III. | PFA 2.1a/b

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