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Ein besonderer Stein für den Albvorlandtunnel

Bergfest bei der Tübbingproduktion

Stuttgart, 31.10.2018

Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat beim Bau des 8176 Meter langen Albvorlandtunnels ein kleines Bergfest feiern dürfen. Von den 54.000 Betonfertigteilen der Tunnelinnenschale, sogenannte Tübbinge, ist im eigens errichteten Tübbingwerk in Kirchheim rund die Hälfte produziert. 

Aus diesem Grund haben die Mineure gut ein Jahr nach der Tunneltaufe in einer der Röhren ein besonderes Fertigteil verlegt: ein Stein mit hunderten Unterschriften. Neben Angelika Matt-Heidecker, der Oberbürgermeisterin von Kirchheim, haben Mineure, Ingenieure, Geologen, Kaufleute und die Mitarbeiter der Tübbingfabrik in Kirchheim das Betonfertigteil mit ihren Namenszügen versehen.

Die beiden zwischen Wendlingen und Kirchheim unter Teck verlaufenden Röhren werden von den Tunnelvortriebsmaschinen Sybille und WANDA – WANDA steht für „Wendlingen am Neckar durchs Albvorland“ – aufgefahren. Beim maschinellen Vortrieb erfolgen Gesteinsausbruch und Tübbingeinbau abwechselnd unmittelbar nacheinander.

Der Albvorlandtunnel ist einer von vier großen Eisenbahntunnel der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Er bildet damit einen Teil der Bahninfrastruktur zwischen Stuttgart und Ulm, die neugeordnet und zur Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut wird.

(25) Ostportal Albvorlandtunnel Kirchheim unter Teck | 18.09.2018

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(1) Andrehfeier am Albvorlandtunnel | 06.10.2017

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