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Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

Endspurt beim Vortrieb des Albvorlandtunnels

Stuttgart, 08.05.2019

Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm laufen die Arbeiten an der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm im Bereich des Albvorlands zwischen Wendlingen und Aichelberg auf Hochtouren.

Die Eisenbahnbrücken über den Neckar und über die bestehende Bahnstrecke in Wendlingen sind im Bau, beim Albvorlandtunnel (8.176 Meter) sind in beiden Röhren jeweils nur noch rund ein Kilometer Tunnel vorzutreiben und entlang der Autobahn A8 zwischen Kirchheim unter Teck und Aichelberg entstehen derzeit die Erdwälle neben der künftigen Bahnstrecke. Der aktuelle Baufortschritt beim Tunnelvortrieb (Stand: 6. Mai 2019):

  • Nord-Röhre des Albvorlandtunnels: 7.114,78 von 8.156,00 Metern (rund 87 Prozent)
  • Süd-Röhre des Albvorlandtunnels: 6.751,87 von 8.176,00 Metern (rund 83 Prozent)
  • Tunnel Kleine Wendlinger Kurve: 67,50 von 494,30 Metern
  • Tunnel Güterzuganbindung: 376,56 von 520,50 Metern

Der Durchschlag der beiden Röhren des Albvorlandtunnels, die mit zwei Tunnelvortriebsmaschinen von Kirchheim (Teck) nach Wendlingen (Neckar) vorgetrieben werden, ist für Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist für 2022 geplant.

(26) Ostportal Albvorlandtunnel Kirchheim unter Teck | 15.02.2019

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