Neubaustrecke Wendlingen–Ulm: Bahn beginnt mit Bau des Tunnels Widderstall
Sperrung der Park- und WC-Anlage "Albhöhe" für rund zwei Jahre – Einrichtung der Verkehrssicherung an der Bundesautobahn A8
Kommunikationsbüro | Stuttgart, 28.03.2013
Die Deutsche Bahn AG beginnt für die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm mit dem Bau des Tunnels Widderstall. Hierzu wird ab 8. April 2013 die Park- und WC-Anlage „Albhöhe“, die im Abschnitt der Bundesautobahn A8 zwischen Hohenstadt und Merklingen in Fahrtrichtung München liegt, für die Dauer von rund zwei Jahren bis voraussichtlich März 2015 gesperrt.
Zunächst wird für die Sicherheit im Straßenverkehr am Fahrbahnrand der A8 eine 1.300 Meter lange Betonschutzwand errichtet, durch die die Baugrube abgesichert wird. Deshalb muss in diesem Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingerichtet werden. Der Bau der Schutzwand ist während einer Nachtbaustelle bei einspuriger Verkehrsführung vorgesehen. Nach Fertigstellung des Eisenbahntunnels voraussichtlich im November 2015 wird die Betonschutzwand wieder zurückgebaut.
Die Bahn wird rechtzeitig über den weiteren Bauablauf informieren. Weiterführende Informationen erfolgen zudem auf der Projekthomepage www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/auf-der-baustelle.
Der Tunnel Widderstall wird in offener Bauweise hergestellt. Er liegt in seiner gesamten Länge parallel zur Bundesautobahn A8, die nach Fertigstellung des Tunnels auf sechs Fahrstreifen ausgebaut werden kann. Die über dem Tunnel liegende Parkplatz- und WC-Anlage der Autobahn wird vor dem Aushub der Baugrube zurückgebaut und nach Fertigstellung und Verfüllung des Tunnels neu errichtet. Um die Dauer der Schließung möglichst kurz zu halten, wird der Tunnel in zwei Bauabschnitten hergestellt. Dabei wird der erste Abschnitt mit dem Aushubmaterial des zweiten Abschnitts verfüllt. Damit erreicht die Bahn zugleich, dass temporäre Flächeninanspruchnahmen zur Zwischenlagerung des wiedereinzubauenden Aushubmaterials möglichst klein gehalten werden. Mit dem Bau beauftragt ist eine Arbeitsgemeinschaft unter technischer Federführung der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG aus Stuttgart. Das Auftragsvolumen des 962 Meter langen Tunnels liegt bei rund 37 Millionen Euro.
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PDF der Pressemitteilung | 28.03.2013 |








