Was kostet die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm?

- wird zur Zeit überarbeitet -

Die Finanzierungsvereinbarung für die NBS Wendlingen–Ulm wurde ebenfalls am 2. April 2009 unterzeichnet.
Die Kosten tragen der Bund und das Land Baden-Württemberg.

Finanzierung der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

insgesamt 3.703 Millionen Euro

Bund und EU = 2.612 Millionen Euro (davon EU = 544,12 Millionen Euro)

Land Baden-Württemberg = 950 Millionen Euro

Deutsche Bahn AG = 141 Millionen Euro


Aktueller Gesamtwertumfang (GWU) = 3.703 Mio. €

Dies ergibt sich aus weiteren Preissteigerungen – der rechnerischen Inflationsfortschreibung – sowie aus einer späteren Inbetriebnahme zum Jahresfahrplan 2022.
Der GWU 2012 hatte 3.259 Mio. € betragen.


Kostensteigerungen
des Projekts, die sich im Laufe der Bauzeit etwa durch Preissteigerungen ergeben können, werden ausschließlich vom Bund getragen. Etwaige Zuschüsse der Europäischen Union für das Projekt, so genannte TEN-Mittel (TEN=Trans-Europaen Network), reduzieren den Anteil des Bundes

Bund und das Land Baden-Württemberg
Das Land Baden-Württemberg stellt für das Projekt 950 Millionen Euro als festen Baukostenzuschuss zur Verfügung.
Der Bau des Projekts wird zunächst aus diesen Mitteln finanziert, ab dem Jahr 2017 stellt der Bund dann die Anschlussfinanzierung sicher. Hierfür sind rund 2.612 Millionen Euro vorgesehen. Dieser Anteil reduziert sich um den EU Anteil von 544,12 Millionen Euro.

Die NBS dient auch dem Land Baden-Württemberg, seine Aufgaben zu erfüllen – nämlich ein ausreichendes Verkehrsangebot im Schienenpersonenverkehr zu schaffen. Mit seiner Beteiligung an der NBS verbessert das Land Baden Württemberg auch seine Wirtschaftsstruktur. Durch seine finanzielle Beteiligung sichert das Land zudem eine gleichzeitige Fertigstellung von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm.

Eigenmittel der Deutschen Bahn AG
Die Deutsche Bahn AG stellt zur Sicherung des Projektfortschritts Eigenmittel bis zu einer Höhe von 141 Millionen Euro zur Verfügung.

Die NBS ist Bestandteil der Aus- und Neubaustrecke Stuttgart-Augsburg und im Bedarfsplan des Bundes als Projekt "im vordringlichen Bedarf", also der höchsten Einstufung, verzeichnet. Daher obliegt die Finanzierung nach dem Bundesschienenwege-Ausbaugesetz (BSchwAG) dem Bund.