Chronologie

Über das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm wurde viel diskutiert. Verschiedenste Lösungsvarianten der Modernisierung des Stuttgarter Bahnknotens wurden gegeneinander abgewogen. Das Projekt in heutiger Form hat sich 1994 durchgesetzt. Seitdem fanden zahlreiche demokratische Beschlüsse, Planungen und Erörterungen, Architekturwettbewerbe und Ausschreibungen statt. Werfen Sie einen Blick in die bewegte Geschichte des Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

2016

Das Eisenbahn-Bundesamt hat der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.3a „Neubaustrecke mit Station NBS“ im Bereich des Stuttgarter Flughafens erteilt. Damit hat die Bahn das Baurecht für den Teil der Flughafenanbindung, der für die Inbetriebnahme des Bahnprojekts 2021 notwendig ist.

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SUSE begann ihre erste Schildfahrt im Jahr 2014 in der Oströhre des Fildertunnels und beendete diese im November 2015 nach rund 4.100 Tunnelmetern Vortrieb unter dem Stuttgarter Stadtteil Hoffeld. Bei der zweiten Schildfahrt wird die Weströhre aufgefahren, in dieser verläuft das Streckengleis Stuttgart–Ulm.

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Die Tunnelbohrmaschine Käthchen hat im März 2016 einen wichtigen Meilenstein beim Bau des 8.806 Meter langen Boßlertunnels am Albaufstieg erreicht. In 250 Meter Tiefe hat sie die erste Verbindung zwischen dem Tunnelportal Aichelberg und dem sogenannten Zwischenangriff Umpfental bei Gruibingen hergestellt.

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Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat beim Bau des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm das erste Drittel aller Tunnel des Bahnprojekts hergestellt. Stand 7. März sind rund 41.075 Meter von insgesamt rund 120 Kilometern Tunnel bereits vorgetrieben.

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Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat beim Bau des Tunnels Obertürkheim (5.730 m) erstmals den Neckar unterquert. Die nun hergestellte Tunnelröhre, in der später das Streckengleis Obertürkheim–Hauptbahnhof verlaufen wird, ist die erste Unterquerung des Neckars mit einem Verkehrstunnel überhaupt.

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Grund zum Feiern gab es am Samstag, 27. Februar 2016, beim Bau des Albabstiegstunnels (5.940 Meter) auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Zwischen dem Tunnelportal in Dornstadt und dem Zugangsstollen im Lehrer Tal sprengten am frühen Abend die Mineure und Tunnelbauarbeiter in der Weströhre, in der später das Gleis Stuttgart–Ulm verläuft, den letzten Felsblock mit einer Stärke von rund zwei Metern behutsam beiseite. Durch den Durchschlag in vierzig Metern Tiefe besteht nun eine durchgängige Tunnelverbindung. Aus Richtung des Portals in Dornstadt waren zuvor rund 1.700 Meter, aus Richtung Lehrer Tal rund 1.600 Meter Tunnelröhre hergestellt worden.

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Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat am Dienstag, 26. Januar, mit den ersten Betonagearbeiten für die Bodenplatte des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs begonnen. „Mit dem Beginn des Betonierens werden die Rohbauarbeiten für den neuen Hauptbahnhof sichtbar“, sagt Manfred Leger, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH. „Darüber freuen wir uns sehr, auch wenn wir wissen, dass dieses einzigartige Bauwerk noch viele große Herausforderungen an uns stellen wird.“

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Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat heute, am 15. Januar 2015, zwei Bauaufträge im Gesamtwert von rund 52 Millionen Euro vergeben, mit denen die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm in den Hauptbahnhof Ulm eingebunden wird. Für gesamte Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist damit die Herstellung des Rohbaus vergeben.

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Drei "Tage der offenen Baustelle" wurden von mehr als 30.000 Bürgern genutzt, um die Baustelle für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof zu besuchen und sich über das Projekt zu Informieren.

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2015

Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat am Freitag, 18. Dezember 2015, im Zusammenhang mit der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm den Bau des 8.176 Meter langen Albvorlandtunnels an das schweizerische Bau- und Baudienstleistungsunternehmen Implenia, vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 380 Millionen Euro. An dem Teilnahmewettbewerb zur europaweiten Ausschreibung hatten sich acht Bieter beteiligt.

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Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat im Zusammenhang mit Stuttgart 21 die Herstellung der rund 345 Meter langen Neckarbrücke in Stuttgart-Bad Cannstatt an die Firma Max Bögl GmbH & Co. KG in Neumarkt in der Oberpfalz vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 35 Millionen Euro. An dem Teilnahmewettbewerb zur europaweiten Ausschreibung hatten sich neun Bieter beteiligt.


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Die auf den Namen SUSE getaufte Maschine steht in der Oströhre, in der später das Streckengleis Ulm–Stuttgart verläuft, aktuell auf der Marke von 4.080 Tunnelmetern. Bis hierher in den Stuttgarter Stadtteil Hoffeld hat sie 1.967 Tübbingringe, bestehend aus sechs großen Fertigbetonteilsegmenten und einem kleinen sogenannten Schlussstein, verbaut.


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Feierlich wird am 06.11.2015 der Durchbruch am Steinbühltunnel gefeiert. Bemerkenswert ist, dass dieser Meilenstein im Baufortschritt der Neubaustrecke erst ein halbes Jahr später erwartet wurde.


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Das Bahnprojekt stellt zwei VR-Projekte vor. Zum einen Realfilme, die Baustellen des Bahnprojekts erlebbar machen und bisher ungeahnte Einsichten ermöglichen. Zum anderen ein interaktives 3D-Modell, das über eine VR-Brille die künftige Architektur des Hauptbahnhofs erlebbar macht.


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Zu den Filmen

Die Tunnelbohrmaschine, mit der die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH den rund 9,5 Kilometer langen Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Filderbereich auffährt, hat den tausendsten Tübbingring verbaut. Damit sind in der Oströhre, in der später das Streckengleis Ulm–Stuttgart verläuft, 2.143 Meter Tunnel hergestellt, 2.000 Meter durch den Ringbau und 143 Meter durch Erstellen des Startanschnitts in konventioneller Bauweise.


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Käthchen, die Tunnelvortriebsmaschine mit der der Boßlertunnnel aufgefahren wird, hat ihre Arbeit aufgenommen. Im ersten Vortriebsabschnitt bewegt sich die Maschine in der Oströhre, in der später das Streckengleis Ulm–Stuttgart liegt, aus dem Startabschnitt am Portal Aichelberg albaufwärts in Richtung des bereits hergestellten Zugangsstollens im Umpfental bei Gruibingen.


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Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit Datum vom 9. März 2015 der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH für die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm den Planfeststellungsbeschluss zum Abschnitt 2.5a1 "Ulm Hauptbahnhof" zugestellt. Damit hat die Bahn das Baurecht für die Anbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke an die bestehenden Gleisanlagen in Ulm.


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Der Abschnitt PFA 1.3a enthält die Schnellfahrstrecke ab dem Bereich des Fildertunnels (PFA 1.2) bis zum Beginn des Abschnitts 1.4 sowie die „Station NBS“, an der die Züge aus Ulm und aus Stuttgart kommend halten können und damit den Flughafen ans Fern- und Regionalverkehrsnetz anschließen.
Der Abschnitt PFA 1.3b umfasst die beschlossenen Änderungen an der Rohrer Kurve, entlang der Strecke (Filderbahn) und im Bereich der S-Bahn-Station, wo ein drittes Gleis für die Fern- und Regionalzüge vorgesehen wird.


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Die S-21-Projektpartner haben bei ihrem Treffen in Berlin für den Filderbahnhof am Flughafen Stuttgart eine grundsätzliche Einigung auf die Variante "Drittes Gleis" erzielt. Darauf verständigten sich die Vertreter des Landes Baden-Württemberg, der Deutschen Bahn, des Verbandes der Region Stuttgart (VRS) und der Landeshauptstadt am heutigen Freitag. An der Zusammenkunft nahmen der DB-Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer, der S-21-Projektleiter Manfred Leger, Landesverkehrsminister Winfried Hermann, der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Regionalpräsident Thomas Bopp teil.

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Nach über vier Jahren im Amt des Projektsprechers für das Bahnprojekt ist Wolfgang Dietrich zurückgetreten. Die Mitgliederversammlung des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm hat heute auf Vorschlag der Deutschen Bahn Georg Brunnhuber als neuen Vereinsvorsitzenden einstimmig gewählt. "Der Verein hat die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg aktiv und umfassend über das Bahnprojekt zu informieren", so Brunnhuber. 

2014

Die Deutsche Bahn AG hat am 30. September 2014, bei den Vortriebsarbeiten am Steinbühltunnel in dem 4.224 Meter langen Kernabschnitt zwischen der Baugrube Pfaffenäcker und dem Filstal die "Halbzeit" erreicht.
Die Mineure der von der Bahn mit dem Bau beauftragten Arbeitsgemeinschaft Tunnel Albaufstieg (ATA) sind dort jetzt mit der ersten Röhre 2.112 Meter im Berg.
Zusammen mit der parallel verlaufenden Röhre, die 2.069 Meter vorgetrieben ist, sowie den beiden bereits fertig gestellten kurzen, zirka 440 Meter langen, Tunnelröhren in Richtung Ulm sind am Steinbühltunnel jetzt insgesamt rund 5.300 Tunnelmeter erstellt.

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Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am Dienstag, 23. September 2014, die 7. Planänderung für das Grundwassermanagement erteilt.

Damit kann die DB Netz AG im Rahmen der

Bauarbeiten im Bahnhofsbereich jetzt über die gesamte Bauzeit 6,8 Mio. Kubikmeter in den Baugruben anfallendes Grundwasser halten, also den Bau entsprechend ihrer Planungen umsetzen.
Das EBA hat eine Reihe von Nebenbestimmungen erlassen, die im Einzelnen noch geprüft werden.

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Im Rahmen der Erörterung geht es um die konkrete Ausgestaltung der Anbindung des Flughafens, der Messe und des gesamten Filderraums an das Schienennetz der Bahn.

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Das Turmforum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm hat sein Besucherangebot erweitert. Seit der vergangenen Woche sind bei Aichelberg die Arbeiten an der Portalbaustelle des Boßlertunnels, dem mit 8.806 Metern längsten Tunnel der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm, hautnah von einem Podest erlebbar. Die Besucher haben aufgrund der attraktiven Lage unmittelbar oberhalb des Tunneleingangs uneingeschränkten Einblick in die Montagearbeiten zum Aufbau der Tunnelvortriebsmaschine.

 

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Die Bäume aus dem Stuttgarter Schlossgarten, die für den Bau von Stuttgart 21weichen mussten und nicht verpflanzt werden konnten, werden zu Kunstwerken verarbeitet, in Kindergärten, Schulen und für pädagogisch-didaktische Projekte genutzt. Grundlage für diese Entscheidung war das Ergebnis des Stuttgarter BürgerForums zu Stuttgart 21.

 

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Im Rahmen von wissenschaftlichen bodenkundlichen Grabungen im Baufeld im Mittleren Schloßgarten sind am Montag (04.08.2014) bearbeitete Steinplatten entdeckt worden.
Der Fund liegt rund 2,5-3 Meter unter der Geländeoberkante im sogenannten Bauabschnitt 18, in der Nähe der zukünftigen Geh- und Radwegrampe, die vom Ferdinand-Leitner-Steg über das Baufeld in den Mittleren Schloßgarten führen wird.

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Am 5. August wurde mit dem Bau des Bahnhofstrogs im Mittleren Schloßgarten gestartet.
Insgesamt ist der Trog des neuen Durchgangsbahnhofs vom Süd- bis zum Nordkopf 900 Meter lang, 80 Meter breit und 16 Meter tief, er wird in 20 Bauabschnitten errichtet. Die verlinkte Präsentation zeigt im Detail, wie sich der Bauablauf für die erste Baugrube, dem sogenannten Bauabschnitt 16, darstellt und wie sich die anderen Baugruben anschließen. NewsDetail

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Mit einer Tunneltaufe und einem symbolischen Tunnelanschlag wurde heute der Baustart für den rund 9,5 km langen Fildertunnel des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm gefeiert.
Rund 500 Gäste kamen an der Portalbaustelle zur Feierlichkeit zusammen. Mit dem Fildertunnel ist damit der dritte große Tunnel von Stuttgart 21 im Bau. Er wird bergmännisch sowohl mit der 120 m langen und 4200 kW starken Tunnelbohrmaschine als auch konventionell aufgefahren.

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Projektpartner und Auftragnehmer feiern symbolischen Tunnelanschlag des Albabstiegstunnels mit einer Tunneltaufe.
Damit ist der vierte Tunnel der Neubaustrecke im Bau. Gerlinde Kretschmann ist die Tunnelpatin.

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Nach der Tunneltaufe am Zwischenangriff Ulmer Straße in Wangen am 4. Dezember 2013 erfolgte am 11. Juni 2014 nun der Tunnelanschlag.
Zwischenzeitig war der 33 Meter tiefe Schacht des Zwischenangriffs fertig ausgehoben worden, nun wird nicht mehr senkrecht, sondern horizontal gearbeitet.

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Die Deutsche Bahn AG startet mit den Schienentransporten des Baulogistikkonzepts von Stuttgart 21.
Dazu wurde heute im Bereich der Baulogistikzentrale am Nordbahnhof die Beladung von Schüttgut-Wechselbehältern mit Erde und Gestein begonnen. Im Anschluss an die Beladung werden die gelben Container per Güterzug von den für das Großprojekt neuerrichteten Gleisanlagen abgefahren.

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Beim Bau der Eisenbahnüberführung über das Sulzbachtal ist die ausführende Baufirma heute auf dem gegenüberliegenden Widerlager angekommen.
Seit Oktober 2013 wurde der Überbau im sogenannten Taktschiebeverfahren von Westen nach Osten über das Tal geschoben. Der 13. und letzte Takt wurde heute, 16. April 2014, durch die Firma Adam Hörnig erfolgreich fertig gestellt.

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Die Deutsche Bahn AG  hat in der vergangenen Woche beim Bau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm mit den Vortriebsarbeiten am Albabstiegstunnel begonnen.
Südwestlich von Dornstadt, wo im Streckenverlauf die Bahntrasse von der parallelen Bundesautobahn A8 abschwenkt, sind die ersten bergmännischen Arbeiten angelaufen.

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Mit einer Tunneltaufe wurde in Stuttgart heute der symbolische Baustart für den zweiten Stuttgarter Tunnel des Bahnprojekts gefeiert.
Am sogenannten Zwischenangriff Nord kamen Projektpartner, Mineure und Ingenieure zu den Feierlichkeiten für die Tunnelzuführung nach Bad Cannstatt zusammen.

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Bei den sogenannten Nordvortrieben des Steinbühltunnels, bei denen von der Baugrube Pfaffenäcker bei Hohenstadt zwei Tunnelröhren in Richtung des Portals Todsburg am Rande des Filstals gebaut werden, wird in der Oströhre die 1.000-Meter-Marke erreicht.

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Seit fünf Jahren informiert www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de über Aktuelles, Details und Baumaßnahmen des Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.
Am 20. Januar 2009 ging die Projektseite online und entwickelte sich zur zentralen Informationsplattform rund um Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Umfangreiche Texte, Baustellen-Informationen und -Fotos, Webcam-Live-Aufnahmen, detaillierte Karten, Grafiken und Originalpläne liefern eine große Bandbreite an Informationen zum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Das spiegelt sich in hohen Besucherzahlen und zahlreichen positiven Rückmeldungen wider.

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2013

Neue Ausstellung erweist sich als Magnet.
Trotz Umbauarbeiten in den ersten zweieinhalb Monaten kamen im Jahr 2013 rund 205.000 Menschen ins Turmforum – das sind die besten Besucherzahlen der letzten zehn Jahre.

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Schon knapp drei Kilometer Tunnelvortrieb im Neubaustreckenabschnitt Albaufstieg.
Die Arbeiten der Deutschen Bahn AG für den Tunnelbau im Projektabschnitt Albaufstieg der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm gehen im rasanten Tempo voran. Am Dienstag, 17. Dezember 2013, wurde bereits der zweite Tunneldurchschlag auf der Schwäbischen Alb von den Mineuren und Tunnelbauarbeitern gefeiert.

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Mit einer Tunneltaufe ist der symbolische Baustart für den ersten Tunnel von Stuttgart 21 erfolgt.
Die Feierlichkeiten für die Arbeiten an der Tunnelzuführung nach Ober- und Untertürkheim fielen damit auf den für die Mineure und Tunnelbauer wichtigen Barbara-Feiertag. Bezirksvorsteherin Beate Dietrich wird Tunnelpatin.

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Auf der Agenda standen der Projektstatus (Sachstand Planung/Bau), die Kostenfortschreibung/GWU, die Änderung Geschäftsordnung sowie der Brandschutz.

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Die Frau des Ministerpräsidenten, Gerlinde Kretschmann, übernimmt die Tunnelpatenschaft für den Albabstiegstunnel
auf der Neubaustrecke.

 

 

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Mineure haben bei einem Teilstück des Steinbühltunnels bereits das Tageslicht wieder erblickt. Seit Juni 2013 wurden fast zwei Kilometer Tunnelröhren vorgetrieben.

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Die BauInfo leitet die Anfragen unmittelbar an die jeweiligen Projektleitungen, Bauüberwachungen und die Immissionschutzbeauftragten weiter und koordiniert die Antworten, ebenso wie Problemlösungen. Dabei arbeitet die BauInfo Stuttgart–Ulm eng mit der Bürgerbeauftragten der Landeshauptstadt Stuttgart zusammen oder den anderen Stellen des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

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Im Stuttgarter Hauptbahnhof ist mit der termingerechten Inbetriebnahme des neuen Querbahnsteigs auch der Umbau des Gleisvorfeldes im Wesentlichen abgeschlossen.

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32.000 Menschen haben abgestimmt, mehr als 650 Fragen konkret beantwortet,– dies ist die Bilanz der Bürgerplattform "Direktzu Stuttgart 21", die im September 2010 online ging.
Seitdem wurde von unseren Fachleuten detailliert Stellung bezogen zu vielen oftmals kritischen Einzelfragen aber auch zu ganz grundsätzlichen Themen rund um das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, wie zum Beispiel die Kosten, Fahrzeiten, Sicherheit und Brandschutz, Geologie und Ökologie.

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Die rund 500 Meter lange Filstalbrücke wird an die Firma Max Bögl GmbH & Co. KG vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 53 Millionen Euro.

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Der Albvorlandtunnel wird mit einem Auftragswert von rund 250 Millionen Euro an eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der Ed. Züblin AG vergeben.

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Mit einem symbolischen Tunnelanschlag am Steinbühltunnel ist der offizielle Startschuss für den Tunnelbau entlang der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm gefallen.
Die Gattin des Bundesverkehrsministers, Susanne Ramsauer, führt als Tunnelpatin den Tunnelanschlag gemeinsam mit den Mineuren durch.

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zur Baustelle

Eine Projektgesellschaft wird gegründet, die die Entscheidungswege rund um das Bahnprojekt deutlich straffen soll. Ihr Vorsitzender ist Manfred Leger.

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Nach einer 17 monatigen Verfahrenspause aufgrund des von der Landesregierung initiierten Filderdialoges setzt die Bahn das Planfeststellungsverfahren für den Flughafenanschluss fort. 

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zum Planfeststellungsabschnitt


zum Filderdialog

Die Deutsche Bahn AG beginnt mit den Bautätigkeiten für den 962 Meter langen Tunnel in der Nähe von Merklingen.

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zur Baustelle

Eine neu gestaltete, interaktive und multimediale Dauerausstellung im Turm des Stuttgarter Bahnhofs wird eröffnet.

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zum Turmforum

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn billigt die Erhöhung des Finanzierungsrahmens auf 6,5 Milliarden Euro und verlangt eine entsprechende Kostenbeteiligung des Projektpartners Land.

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2012

Der Bau des 962 Meter langen Tunnels Widderstall an der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm wurde an eine Arbeitsgemeinschaft unter technischer Federführung der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG aus Stuttgart vergeben. Das Auftragsvolumen umfasst rund 37 Millionen Euro.

Pressemitteilung

Wolfgang Dietrich, Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm: "Der fast vollständig durch Tunnel verlaufende Albaufstieg ist für die Ingenieure der Deutschen Bahn eine besondere Herausforderung. Denn dieser Streckenabschnitt ist mit seiner speziellen Geologie und seinen Karstvorkommen ein äußerst komplexer Planfeststellungsabschnitt. Damit ist auch der Baubeginn an den zentralen Tunnelbauwerken eine entscheidende Etappe beim Bahnprojekt Stuttgart–Ulm."

Pressemitteilung

Die Deutsche Bahn AG hat für den Umbau des Hauptbahnhofs Ulm (NBS) im Rahmen der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm die erste Hauptbaumaßnahme beauftragt. Mit den Unternehmen Matthäus Schmid (Baltringen), Geiger + Schüle (Ulm) und Hubert Schmid (Marktoberdorf) wurde eine mittelständische Arbeitsgemeinschaft aus der Region mit dem Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung der Filstalbahnstrecke sowie dem Portal Ulm des Albabstiegstunnels betraut. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 13 Millionen Euro.

Pressemitteilung

Die Tunnelbauwerke des Albaufstieges (NBS) wurde an eine Bietergemeinschaft unter Federführung der PORR-Gruppe vergeben. Nach Berücksichtigung aller wettbewerbsrechtlichen Bedingungen der europaweiten Ausschreibung konnte sich die österreichische Bietergemeinschaft durchsetzen. Mit einem Volumen von 635 Millionen Euro liegt die Bahn bei dieser Vergabe deutlich unter dem Kostenplan.

Pressemitteilung

Der Bau des 6,9 Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen Temmenhausen und Dornstadt wurde an die Arbeitsgemeinschaft Hermann Kirchner Bauunternehmung GmbH (Bad Hersfeld)/Heilit+Woerner Bau Gmbh (Markranstädt) vergeben.

Pressemitteilung

Ingenieurbauwerke von Stuttgart 21 wurden an eine Bietergemeinschaft unter Federführung der PORR-Gruppe vergeben.

Bei den Baumaßnahmen der beiden Lose handelt es sich um die Anbindung der Infrastruktur von Stuttgart 21 an die bestehenden Bahnstrecken in Ober- und Untertürkheim.

Mit der Vergabe dieses Ausschreibungspakets von zwei weiteren Losen im PFA 1.6a ist damit nun mehr als die Hälfte des Bauvolumens bei Stuttgart 21 vergeben.

Pressemitteilung

In drei Veranstaltungen wurde der Filder-Dialog zum Filderbereich mit Flughafenanbindung (PFA 1.3) zusammen mit Bürgern und Projektpartnern diskutiert.

Die Antragstrasse und sechs weitere Varianten wurden für den entsprechenden Abschnitt sowie die dahinter stehenden Planungsprämissen und Bewertungskriterien dargestellt und erörtert.

In einer gemeinsamen Erklärung antworteten die Projektpartner den Empfehlungen der Dialog-Teilnehmer. Danach soll die "Variante Flughafenbahnhof unter der Flughafenstraße" vertieft geprüft werden.


Filder-Dialog S21



Abschluss des Filder-Dialogs

Der Planfestellungsabschnitt Albabstieg (PFA 2.4) wird vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) festgestellt.

Damit liegt für nunmehr 47 Kilometer der insgesamt 60 Kilometer langen Neubaustrecke Baurecht vor.

v.l.n.r.: Hermann Strampfer, Dr. Martin Schairer, Wolfgang Drexler, Dr. Volker Kefer, Dr. Andreas Scheurer, Winfried Hermann, Eckart Fricke, Peter Hauk, Claus Schmiedel, Ivo Gönner
Mit einem offiziellen Spatenstich wird der Neubau der Bahnstrecke Wendlingen–Ulm bei Dornstadt gefeiert.



zur Pressemeldung

Zentrales Element des neuen Internetauftritts ist dabei die Mediathek, in der Videos, Fotos und Dokumente gebündelt werden. Die Baumaßnahmen werden anhand einer interaktiven Karte visualisiert. Über die Suchfunktion werden alle Inhalte zu relevanten Themen intelligent zusammengeführt.

Projektsprecher Wolfgang Dietrich: "Stärker als bisher wollen wir das Internet als Informations- und Kommunikationsplattform einsetzen. Das bedeutet, dass wir Informationspakete anbieten müssen, die auf die User im Internet zugeschnitten sind. Genau deshalb haben wir den Relaunch unseres Internetauftritts auf den Weg gebracht."


Pressemitteilung

Die Inbetriebnahme des Bahnprojekts wird um ein Jahr, auf Dezember 2020, verschoben.


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Die Rohbauaufträge für den neuen Hauptbahnhof und die Fernbahntunnel nach Bad Cannstatt und Feuerbach werden für rund 800 Millionen Euro vergeben. Damit ist rund die Hälfte des Bauvolumens vergeben; das Projekt liegt weiter im vereinbarten Finanzierungsrahmen.


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Rechts neben dem Hauptbahnhof wurde das Baufeld für die neue Bahnsteighalle vorbereitet.
Das Baufeld im Mittleren Schloßgarten wird vorbereitet. Erste Baumfällungen und -verpflanzungen finden statt.


Mittlerer Schloßgarten

Der erste Baggerbiss am Südflügel.
Die Abrissarbeiten am Südflügel beginnen.


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2011

Stimmzettel der Volksabstimmung
Die Volksabstimmung im Land Baden-Württemberg um das Ausstiegsgesetz aus der Finanzierung von Stuttgart 21 ergibt, dass 58,9% der Abstimmenden das Gesetz ablehnen und damit das Bahnprojekt bestätigen.

Der Planfestellungsabschnitt 2.2 (Albaufstieg) wird festgestellt.

Mit der Vergabe der Bauaufträge für Tunnel Filder und Obertürkheim werden die ersten Großbauwerke von Stuttgart 21 beauftragt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 700 Millionen Euro.

Pressemeldung

Die Ergebnisse des Stresstests werden im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.
In einer von Dr. Heiner Geißler moderierten Sitzung diskutieren Befürworter und Gegner. 

Stefan Penn wird neuer Projektleiter.

Pressemeldung

Hany Azer tritt als Projektleiter zurück.

Pressemeldung

Dr. Udo Andriof beendet seine Sprecheraufgabe beim Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

Pressemeldung

Foto: Arnim Kilgus
Am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz am Nordausgang des Hauptbahnhofs werden 16 Bäume im Rahmen der Bauvorbereitung verpflanzt.

Pressemeldung

Die Waggonsiedlung am Nordbahnhof aus der Vogelperspektive Bild: Stadtmessungsamt Stuttgart
Die DB beginnt Gespräche mit den am Nordbahnhof in alten Bahnwagen angesiedelten Künstlern und hilft diesen einen neuen Standort zu finden. Die bisherigen Flächen werden künftig als zentrale Baulogistikfläche genutzt.

Pressemeldung

Ein Informationspaket mit insgesamt sieben Faltblättern zu den Themen Gesamtprojekt, Kosten, Umwelt, Arbeitsplätze, neuer Hauptbahnhof und zu den wichtigsten Punkten der Schlichtung sowie ein Überblick über die wichtigsten Argumente für das Projekt wird an rund 742.000 Haushalte in der gesamten Region Stuttgart verteilt.

Pressemeldung

Das Infomobil startet am Messegelände Stuttgart.

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2010

Die Teilnehmer des drittes Schlichtungsgespräch zu Stuttgart 21 am runden Tisch
Die Schlichtung unter der Leitung von Dr. Heiner Geißler endet nach neun Sitzungen mit positivem Ergebnis für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

Pressemeldung

Das vom Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vorgestellte Ergebnis der Überprüfung des Bedarfsplans Schiene bescheinigt der Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von bis zu 1,5.

Pressemeldung

Auf der freien Fläche wird ein wichtiger Teil des Grundwassermanagements eingerichtet.
Begleitet von heftigen Protesten werden im Mittleren Schloßgarten als Vorbereitung für das Grundwassermanagement die ersten 25 Bäume gefällt.

Pressemeldung

Die neuen Projektsprecher Dr. Udo Andriof und Unternehmer Wolfgang Dietrich
Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich werden die neuen Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm.

Pressemeldung

Die Internetplattform Direktzu Stuttgart 21 geht online.

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Projektsprecher Wolfgang Drexler
Wolfgang Drexler legt sein Amt als Projektsprecher nieder – als Reaktion auf diie Haltung der SPD einen Baustopp für Stuttgart 21 zu fordern, bis ein landesweite Volksabstimmung stattgefunden hat.
Wolfgang Drexler: "Ich bin kein Politiker, der, wenn es schwierig wird, davonläuft. Ich werde mich deshalb weiterhin mit Elan für das Projekt und meinen Esslinger Wahlkreis einsetzen, weil ich vom immensen verkehrlichen, ökologischen und städtebaulichen Nutzen des Jahrhundertvorhabens für das ganze Land überzeugt bin."

Pressemeldung

Foto: Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart-Ulm
Der Abriss des Nordflügels beginnt.

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Die Ausnahmegenehmigung für den Mischverkehr im Flughafenbereich (PfA 1.3) wird erteilt.

Pressemeldung

Das Beweissicherungsverfahren zum Schutz der von Bautätigkeiten betroffenen Hauseigentümer beginnt.

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Beweissicherungsgrenzen im Biss21

v.l.n.r.: Wolfgang Drexler (MdL und Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm), Walter Schoefer (Geschäftsführer Stuttgarter Flughafen), Ulrich Kromer von Baerle (Geschäfstführer Stuttgarter Messe)
Der Infopoint am Flughafen wird eröffnet.

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v.l.n.r.: Werner W. Klingberg (Konzernbevollmächtigter der DB AG in Stuttgart), Günther H. Oettinger (Ministerpäsident von Baden-Württemberg), Dr. Rüdiger Grube (Vorstandsvorsitzender DB AG), Jeanette Wopperer (Regionaldirektorin der Region Stuttgart), Peter Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Dr. Wolfgang Schuster (OB Stadt Stuttgart), Hany Azer (Leiter Großprojekt Stuttgart-Ulm), Wolfgang Drexler (MdL, Sprecher des Bahnprojekts) Foto: Kommunikationsbüro
Offizieller Baubeginn mit symbolischer Prellbockanhebung am Hauptbahnhof Stuttgart.

 

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Bilder vom Baubeginn

2009

Der Lenkungskreis stimmt der aktualisierten Kostenrechnung zu. Die Projektkosten liegen bei 4,088 Milliarden Euro.

Alice Kaiser wird Bürgerbeauftragte für die Stadt Stuttgart. Ihre Aufgabe ist die Vertretung der Bürgerinteressen während der Bauzeit.

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Projektsprecher Wolfgang Drexler
Wolfgang Drexler wird Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm. Ab September 2009 leitet er das neugegründete Kommunikationsbüro.

 

 

 

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Eine neue Dauerausstellung zum Städtebau wird im Rathaus Stuttgart eröffnet.


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Die Finanzierungsvereinbarung wird unterzeichnet

v.l. Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.jpg
"Die Weichen für das Jahrhundertprojekt sind gestellt. Mit der heutigen Unterzeichnung der Finanzierungsverträge durch die Projektpartner ist das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm jetzt auch vertraglich in trockenen Tüchern. Wir können nun mit aller Kraft in die Realisierungsphase der beiden Projektteile Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm eintreten.", sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

 

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Verträge

 


Der Finanzierungsvertrag

 


Finanzierungsvertrag Stuttgart 21 | Anlage 3.2a

 


Finanzierungsvertrag Stuttgart 21 | Anlage 3.2a | Anhang 1

 

 

 

Oberbürgermeister Wolfgang Schuster schlägt die Schloßgarten-Philharmonie und ein Museum der Kulturen als bauliche Eröffnung der neuen Viertel am Straßburger Platz vor.

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Die gemeinsame Internetseite für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm geht online.

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2008

Der Planfestellungsabschnitt 2.3 (Albhochfläche) wird festgestellt .

Erster Spatenstich für die neue Stuttgarter Stadtbibliothek
Mit dem ersten Spatenstich wird der Bau der neuen Stadtbibliothek am Mailänder Platz eingeleitet.

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Der Planfestellungsabschnitt 1.4 (Filderbereich bis Wendlingen) wird festgestellt .

Vertreter der Deutschen Bahn AG, des Landes Baden-Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart und des Verbandes Region Stuttgart stellen ihre neue, gemeinsame Kommunikationslinie für die beiden Projekte Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen—Ulm der Öffentlichkeit vor. Das Projekt tritt nun unter dem Namen: „Bahnprojekt Stuttgart–Ulm" auf.

Der Lenkungskreis Stuttgart 21 konstituiert sich in seiner ersten Sitzung.

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Mit Beginn der Realisierungsphase wird die Organisationsstruktur des Projektes angepasst. Als neuer Projektleiter wird Hany Azer eingesetzt.

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2007

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart lehnt den Antrag auf Bürgerentscheid mit der Begründung der rechtlichen Unzulässigkeit ab.

Pressemeldung


Beschlussvorlage

Das Memorandum of Understanding zwischen Bund, Bahn, Land, Stadt Stuttgart und Verband Region Stuttgart wird unterschrieben. Dies ist der Durchbruch auf dem Weg zur Finanzierungsvereinbarung.

Memorandum of Understanding

Der Planfestellungsabschnitt 1.6a (Zuführung Ober- und Untertürkheim) wird festgestellt .

2006

Der Planfestellungsabschnitt 1.5 (Zuführung Feuerbach und Bad Cannstatt) wird festgestellt .

Mit Ablauf der Einspruchsfrist gegen das Urteil des VGH Mannheim vom 6. April 2006 wird das Planfeststellungsverfahren für den PfA 1.1 am 29. Juni 2006 unanfechtbar abgeschlossen und die Baugenehmigung für den Hauptbahnhof erteilt. Damit wird das Projekt Stuttgart 21 in seinen Grundsätzen rechtlich abgesichert.

2005

Der Planfestellungsabschnitt 1.2 (Fildertunnel) wird festgestellt.

Der Planfestellungsabschnitt 1.1 (Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof) wird festgestellt.

2004

Der Planfestellungsabschnitt 2.5a2 (Donaubrücke Ulm) wird festgestellt.

Die Gebäude der Landesbank Baden-Württemberg und der Pariser Platz werden fertig gestellt.

2003

Der Bebauungsplan für das Gebiet A1
Der Bebauungsplan für die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs (Gebiet A1) tritt in Kraft.

2002

Marquart löst damit Reimar Baur ab, der diese Funktion seit 1996 ausübte.

2001

Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Stuttgart unterzeichnen den Kaufvertrag für die Gebiete A2, A3, B, C und D.

Der Planfestellungsabschnitt 2.5b (Neu-Ulm 21) wird festgestellt.

Der Planfeststellungsverfahren im  PfA 1.1 (Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof) wird eingeleitet.

Das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart schließen mit der Deutschen Bahn AG die Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit zur Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Es folgen Verhandlungen über die Wirtschaftlichkeit der Projekte.

Der Aufsichtsrat der Bahn beschließt die Planungen am Projekt fortzusetzen.

Der Bundesrepublik und dem Land Baden-Württemberg gelingt der politische Durchbruch bei der Vorfinanzierung des Projekts.

1999

Der Planfestellungsabschnitt 2.1c (Kirchheim–Weilheim–Aichelberg) wird als erster Abschnitt des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm festgestellt.

Der Landtag ersucht die Landesregierung, sich bei der Bundesregierung und bei der Bahn weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung der beiden Vorhaben Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen ̶ Ulm einzusetzen.

Der südkoreanische Architekt Professor Eun Young Yi gewinnt den Realisierungswettbewerb für die neue Stadtbibliothek.

1998

Mit der Bundestagswahl werden die politischen Voraussetzungen für eine rot-grüne Koalition geschaffen, die nicht zu einer Beschleunigung des Projekts beiträgt. Im Verlauf des Jahres 1999 spricht sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Ludewig, gegen das Projekt Stuttgart 21 aus. Bis in das Jahr 2000 vertagt der Aufsichtsrat der DB AG die Entscheidung über den Fortgang des Projekts sechs Mal.

Die umfassende Dauerausstellung im Turmforum, im Turm des Stuttgarter Hauptbahnhofs, wird eröffnet.

Im Nordbahnhofviertel findet von Januar bis April eine offene Bürgerbeteiligung statt. Grundlage dafür sind der Rahmenplan und die städtebaulichen Ziele für das Teilgebiet C. 

1997

Christoph Ingenhoven bei der Präsentation seines Entwurfes
Das Preisgericht wählt einstimmig den Ingenhoven-Entwurf zum Sieger des Realisierungswettbewerbs für den Hauptbahnhof Stuttgart.

Der "Beirat für Stuttgart 21" konstituiert sich aus dem bisherigen Lenkungskreis und verkündet die Einleitung der Planfeststellungsverfahren.

Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt das Raumordnungsverfahren ab.
Stuttgart 21 wird mit weiteren Optimierungen bestätigt.


Raumordnerische Beurteilung

Der Gemeinderat verabschiedet den städtebaulichen Rahmenplan mit einer Dreiviertel-Mehrheit. Insgesamt sind 200 der 900 Vorschläge der Bürgerbeteiligung in den Rahmenplan mit eingeflossen.

Der Rahmenplan als PDF

Die Jury zum Architektenwettbewerb um den Hauptbahnhof Stuttgart grenzt die Auswahl auf vier Entwürfe ein und stellt diese vor.

Der Verein "Forum Stuttgart 21" wird gegründet. Das Ziel ist eine erweiterte Bürgerinformation, vor allem durch die Gründung eines Informationszentrums im Bahnhofsturm.

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden präsentiert: über 400 Bürger haben 900 Vorschläge zum Projekt erarbeitet.

Eine von der Deutschen Bahn AG beauftragte Studie bescheinigt dem Bau eines Durchgangsbahnhofs einen höheren verkehrlichen Wert als dem Erhalt des Kopfbahnhofs.

 

Damit wurde insbesondere der Standort für den neuen Flughafenbahnhof verändert: Statt nördlich der Autobahn, direkt an der Neubaustrecke, soll die Station unmittelbar auf dem Flughafen- und Messegelände entstehen und über eine Schleife mit Neubaustrecke verbunden werden.

Die Landeshauptstadt Stuttgart stimmt Planungskonzeption zu Stuttgart 21 zu und macht weitere Verbesserungsvorschläge.

Die offene Bürgerbeteiligung zu den städtebaulichen Möglichkeiten durch Stuttgart 21 beginnt.

Auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfs von Trojan, Trojan + Neu hat das Stadtplanungsamt einen Entwurf zum Rahmenplan Stuttgart 21 erarbeitet.
Der Gemeinderat beschließt, dass der Rahmenplan die Grundlage für die offene Bürgerbeteiligung und weitere Abstimmungen sein soll.

Der Realisierungswettbewerb für den neuen Hauptbahnhof wird ausgeschrieben.
In der Zeit vom 04. März bis zum 18. Juli 1997 nehmen 128 Planungsbüros an dem zweistufigen Realisierungswettbewerb zum Um- und Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs teil.

Plieninger Bürger votieren im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für eine Westanbindung des Flughafens (heutige Planung) und gegen die Ostvariante (die 1997 beantragt wurde).

Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschäftigt sich mit der Variante H-Trasse und dem Erhalt des Kopfbahnhofes. Der Erhalt des Kopfbahnhofes wird überwiegend abgelehnt.

1996

Das Amt für Umweltschutz veröffentlicht den ersten Band "Untersuchungen zur Umwelt Stuttgart 21". 

Die Deutsche Bahn AG beantragt ein Raumordnungsverfahren für Stuttgart 21.
Die entsprechenden Unterlagen liegen im Januar 1997 in den betroffenen Gemeinden öffentlich zur Ansicht aus.


Infoflyer zum Raumordnungsverfahren für Stuttgart 21

Als Ergänzung zur Ausstellung der Städtebauentwürfe im Rathaus findet eine öffentliche Diskussionsreihe über die verschiedenen Entwürfe mit den jeweiligen Architekten statt.

Nach Abschluss der öffentlichen Kolloquien wird das Ergebnis des städtebaulichen Gutachtens vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird die Arbeit des Büros Trojan, Trojan + Neu, die Basis für den Rahmenplan wird.

Eine Dauerausstellung im Rathaus zu Stuttgart 21 wird eröffnet. Es liegt ein Besucherbuch aus, dessen Eintragungen öffentlich diskutiert werden.

Der Oberbürgermeister und der Gemeinderat der Stadt Stuttgart setzen sich mit Projektkritikern auseinander. "Umkehr Stuttgart", ein Bündnis aus ADFC, BUND, Landesnaturschutzverband, Naturschutzbund, Naturfreunde, Pro Bahn und VCD spricht sich für die Lean-Variante oder Kombi-Variante aus.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmt einer Untersuchung des Projekts auf die Umwelt zu. Es werden Untersuchungen zu eventuellen Auswirkungen der Bauarbeiten auf das Grund- und Mineralwasser durchgeführt, der Artenbestand im Gleisvorfeld untersucht sowie weitere Studien durchgeführt.

Der Stuttgarter Gemeinderat beschließt die Ausschreibung des städtebaulichen Rahmenkonzepts.
Zehn Planungsbüros aus Berlin, Darmstadt, Hamburg, Kopenhagen, Paris, Rotterdam und Stuttgart stellen in drei öffentlichen Kolloquien ihre Planungsideen vor und entwickeln diese gemeinsam mit der Gutachterkommission weiter.

1995

Die Deutsche Bahn AG präsentiert die Ergebnisse des Vorprojektes in einer Ausstellung im Rathaus.


Infobroschüre zum Vorprojekt

Der Gemeinderat Stuttgart befürwortet die Rahmenvereinbarung mit großer Mehrheit.

Das Vorprojekt und die Rahmenvereinbarung werden abgeschlossen. Damit besteht eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart, der Region Stuttgart und der Deutschen Bahn.

Das Regierungspräsidium Stuttgart erlässt die raumordnerische Beurteilung für den Bereich Wendlingen–Ulm.

Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zum Städtebau werden in einer Ausstellung im Stadtplanungsamt präsentiert.

Eine öffentliche Ideenwerkstadt zum Städtebau wird eingerichtet.
Jeder Bürger kann eigene Vorschläge und Ideen einbringen, die vom Amt für Stadtplanung geprüft werden.

Eine Ausstellung zur Machbarkeitsstudie wird im Rathaus eröffnet.
Bis zum 04. Februar informieren sich hier etwa 2.000 Bürger pro Tag.

1994

Die Ideenskizze zum Projekt Stuttgart 21 wird auf der Landespressekonferenz präsentiert.

Der Konferenz stehen vor: der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, der Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Hermann Schaufler, und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Manfred Rommel.

Wesentliche Merkmale sind die Anbindung des Stuttgarter Flughafens, die Beibehaltung des Hauptbahnhofs am bestehenden Standort, die städtebauliche Entwicklung und Verwertung der freiwerdenden Bahnflächen, die Realisierung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke auf Basis der H-Trasse und die Aufgabe der Gäubahntrasse bis Stuttgart-Vaihingen.

1993

Der Neu- und Ausbau der Strecke Stuttgart–Ulm–Augsburg wird in das Bundesschienenwegeausbaugesetz aufgenommen.

Der Bahnvorstand beauftragt das Büro von Gerkan, Marg und Partner, eine städtebauliche Studie für das bestehende Bahngebiet in Stuttgart zu erstellen.
Der Hauptbahnhof soll in dieser Variante als Neubau im Rosensteinpark entstehen und per Magnetbahn mit dem Bonatzbau verbunden werden.

1992

Die Landesregierung entscheidet mit einem Kabinettsbeschluss für die H-Trasse.
Vorgesehen ist der Anschluss der Strecke über einen neuen Durchgangsbahnhof in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.

Der Gemeinderat Stuttgart fordert einstimmig in einer Resolution, den Hauptbahnhof an seinem bisherigen Standort zu belassen und den Fernverkehr nicht auszulagern.

Im Bundesverkehrswegeplan wird das Projekt (Ausbau-/Neubaustrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg) erneut als vordringlicher Bedarf aufgenommen.

1991

Die Deutsche Bahn legt den Bericht zur "Variantenuntersuchung für den Abschnitt Stuttgart–Ulm" vor. Vorgestellt werden die H-Trasse und die K-Trasse, eine Mischlösung, die vorsah, einen zum Hauptbahnhof umgestalteten Durchgangsbahnhof mit einem Tunnel bis Plochingen zu verbinden.

1990

Der Vorstand der Bundesbahn fasst den Beschluss, weitere Planungen auf der H-Trasse basieren zu lassen. Als Kombination der H-Trasse mit der bahneigenen Planung entsteht die K-Trasse.

1988

Professor Heimerl stellt die später als H-Trasse bekannte Variante vor, um die Schienenverbindung zwischen Stuttgart und Ulm zu verbessern.
Angebunden werden soll die neue Strecke mit einem Durchgangsbahnhof in Stuttgart  in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.

1985

Der Bundesverkehrswegeplan sieht einen Ausbau des Schienennetzes von Stuttgart Richtung Osten als Fortsetzung der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart vor.

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