Land Baden-Württemberg

Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist unverzichtbar für wirtschaftlichen Erfolg, Arbeitsplätze und damit für gute Lebenschancen und Wohlstand. Dies gilt gerade für ein weltoffenes und exportorientiertes Land im Herzen Europas wie Baden-Württemberg.

Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm sichert die Einbindung des gesamten Landes in das europäische Schienennetz der Zukunft und trägt umgekehrt dazu bei, dass Europa für den globalen Wettbewerb gerüstet ist. Ihm kommt eine maßgebliche strategische Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung des Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsstandorts Baden-Württemberg für heutige und künftige Generationen zu:

  • Baden-Württemberg rückt durch kürzere Reisezeiten näher an zentrale europäische Regionen in Ost und West heran.
  • Das Projekt verbessert die verkehrlichen Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg elementar. Es schafft und sichert damit Arbeitsplätze.
  • Die Anbindung des Landesflughafens und der Landesmesse schafft Synergieeffekte und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Flughafen und Messe.
  • Die Verknüpfung der Verkehrsträger Straße, Auto, Flugzeug und Bahn ermöglicht ein optimiertes Verkehrskonzept und dient der Umwelt.
  • Das Projekt führt beim Regional- und Nahverkehr zu besseren Verbindungen, einem höheren Fahrkomfort und erheblichen Fahrzeitverkürzungen.
  • Vom Bahnprojekt Stuttgart–Ulm profitiert nicht nur die Region Stuttgart, sondern das ganze Land Baden-Württemberg.

Natürlich sind für dieses Projekt erhebliche Investitionen aller Beteiligten nötig. Die Rahmenbedingungen dafür sind jedoch angesichts einer vorsorgenden Finanzplanung des Landes gut. Die notwendigen finanziellen Spielräume zur Verwirklichung sind gegeben, ohne weitere Projekte und andere Ziele wie die Haushaltskonsolidierung oder erforderliche Investitionen in die Bildung zu gefährden.

Wirtschaftlichkeit

Der Nachweis der Wirtschaftlichkeit des Projektes wurde erbracht und von unabhängigen Wirtschaftsprüfern bestätigt. Die Finanzierungsbeiträge des Landes sind wertvolle und berechenbare Zukunftsinvestitionen. Unkalkulierbare oder unbegrenzte Risiken werden vom Land nicht übernommen.

Controlling

Mit der Unterzeichnung eines "Memorandums of Understanding" am 19. Juli 2007 konnte für das Projekt ein entscheidender Durchbruch erreicht werden. Es wird im Landtag und im Gemeinderat der Stadt Stuttgart von einer breiten Mehrheit getragen. Jetzt geht es darum, die letzten Planfeststellungsverfahren zügig abzuschließen und in die Realisierungsphase einzutreten. Bei der Baudurchführung muss der Kostenauditierung und der Mehrkostenbegrenzung sowie der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben eine hohe Priorität zukommen. Das Land hat deshalb einen eigenen Controller beauftragt, der die Kostenentwicklung überwacht und als Frühwarnsystem ausschließlich im Interesse des Landes tätig wird. Zudem haben die Projektpartner einen Lenkungskreis eingesetzt, der besonders diese Ziele verfolgt.

[ www.baden-wuerttemberg.de ] | [www.mvi.baden-wuerttemberg.de]