NBS auf einen Blick
Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

  • Gesamtstreckenlänge: 59,6 km
  • davon Tunnelstrecke: 30,4 km
  • Streckenhöchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Tunnel (>500 m): 5
  • Eisenbahnüberführungen: 17
  • Straßenbrücken: 20
  • Geplante Inbetriebnahme: Dezember 2021

  • Umbau Hauptbahnhof Ulm einschließlich Ein- und Durchführung der Neubaustrecke

  • Anschluss Bahnknoten Stuttgart (PfA 2.1 a/b)
    Güterzuganbindung in Wendlingen, acht Kilometer langer Albvorlandtunnel.

  • Albvorland (PfA 2.1 c)
    Im 5 km langen Abschnitt beginnt der Anstieg zur Schwäbischen Alb. Das Teilstück beginnt bei Weilheim an der Teck und führt bis nach Aichelberg

  • Albaufstieg (PfA 2.2)
    Fast der gesamte Abschnitt verläuft im Tunnel: zunächst im 8,8 Kilometer langen Boßlertunnel, dann im 4,8 Kilometer langen Steinbühltunnel.
     
  • Albhochfläche (PfA 2.3)
    Der Streckenverlauf über die Alb von Widderstall bis Dornstadt wird im Wesentlichen durch die Bündelung mit der Autobahn A8 bestimmt.
     
  • Albabstieg (PfA 2.4)
    Bei Dornstadt schwenkt die Neubaustrecke von der Autobahn ab und wird im sechs Kilometer langen Albabstiegstunnel nach Ulm geführt.
     
  • Bahnhofsbereich Ulm (PfA 2.5a 1)
    Im Hauptbahnhof Ulm schließt die Neubaustrecke von Norden her an die Gleise an.
     
  • Donaubrücke Ulm (PfA 2.5a 2)
    Umbau der bestehenden Gleisanlagen und kompletter Neubau des tiefergelegten Bahnhofs.

  • Neu-Ulm 21 (PfA 2.5b)
    Das 2007 fertiggestellte 21er Projekt ist für die Stadt Neu-Ulm im Kleinen, was in Stuttgart im Großen geplant ist: Die Bahnanlagen wurden unter die Erde gelegt, modernisiert und auf das für den Bahnbetrieb im 21. Jahrhundert notwendige Maß reduziert. Die dadurch freigewordene Fläche von 18 Hektar steht seither der Stadtentwicklung zur Verfügung.

Die Kosten belaufen sich auf 3.260 Millionen Euro.

Der Bund übernimmt 2.235 Millionen Euro inklusive der zur Verfügung gestellten EU-Mittel.
950 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg.

 

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