Das Städtebaukonzept

Städtebauliche Entwicklung

Foto: Stadtmessungsamt Stuttgart
Foto: Stadtmessungsamt Stuttgart

Während in vielen Städten nur in den umliegenden Vororten weiterer Wohn- und Lebensraum geschaffen werden kann, ermöglichen die frei werdenden Gleisflächen, dass Stuttgart im Zentrum wächst. 100 Hektar Fläche, rund 150 Fußballfelder, stehen für die städtebauliche Entwicklung der Stuttgarter Innenstadt zur Verfügung. 50 Hektar werden für Wohnen und Arbeiten genutzt, um 20 Hektar werden die Parkanlagen erweitert und zusätzlich sind 10 Hektar  für den Bau von Grünanlagen, öffentlichen Plätzen und Straßengrün vorgesehen.

Der Stuttgarter Norden und der Stuttgarter Osten wachsen zusammen. Foto: Arnim Kilgus
Foto: Arnim Kilgus

Über die nächsten zwei Jahrzehnte entwickeln sich neue Quartiere zum Leben, Arbeiten und Wohnen.
Es entstehen rund 20.000 Arbeitsplätze und Wohnungen für 11.000 Menschen.
Ein weiterer Vorteil: Da die Bahnanlagen in Zukunft unterirdisch verlaufen, wachsen die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wieder zusammen.

Luftbild der frei werdenden Flächen | Foto: Stadtmessungsamt Stuttgart
Foto: Stadtmessungsamt Stuttgart

Im Dezember 2001 hat die Stadt Stuttgart die Gebiete A2 - C2 von der Deutschen Bahn AG erworben.  Hier entsteht – schrittweise über die nächsten 20 Jahre – das neue Stadtquartier Rosenstein. Der Schloßgarten und der Rosensteinpark werden von allen Seiten zugänglich.
Im Gegensatz zum Europaviertel (Teilgebiet A1) werden diese Flächen noch für den Bahnbetrieb genutzt und können daher erst nach der Realisierung des neuen Hauptbahnhofs bebaut werden. Ausnahme ist das Gebiet C1, welches heute schon bebaubar ist.





Rahmenplan

Rahmenplan Stuttgart 21
Rahmenplan Stuttgart 21

Grundlage für die städtebauliche Planung ist der von der Stadt Stuttgart verabschiedete Rahmenplan Stuttgart 21 aus dem Jahr 1997.

Der Städtebauliche Rahmenplan basiert auf dem im Juli 1997 vom Stuttgarter Gemeinderat verabschiedeten Entwurf des Büros Trojan, Trojan + Neu, Darmstadt. Vorausgegangen war ein internationaler städtebaulicher Wettbewerb unter Beteiligung renommierter Büros sowie ein intensiver öffentlicher Diskussionsprozess, an dem Stuttgarts Bürger, Fachplaner, Politiker und Verbände beteiligt waren.

Rahmenplan zeigt Nutzungsschwerpunkte
Der Rahmenplan zeigt mögliche Nutzungsverteilungen und -schwerpunkte für die einzelnen Gebiete von Stuttgart 21 auf.

Download

Rahmenplan Stuttgart 21

vom Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart am 24. Juli 1997 beschlossen

Fragen und Antworten von direktzu Stuttgart 21