20 Jahre Turmforum

Über 4,1 Millionen besuchten Ausstellung

Stuttgart, 14.12.2018

Mit lobenden und dankenden Worten hochrangiger Gäste wurde der feierliche Festakt zum 20jährigen Jubiläum des Turmforums begangen. Langjährige ehemalige und aktive Unterstützer trafen sich am Freitag, dem 14. Dezember 2018, im Turmforum im Stuttgarter Hauptbahnhof, um eben dieses Ereignis gebührend zu feiern.

Womöglich auch, weil im nächsten Jahr der Umbau des Bonatzbaus ansteht und dies eine der letzten Feierlichkeiten in der jetzigen Ausstellung sein wird bevor diese nach den Sommerferien (September / Oktober 2019) auf die andere Seite der Baugrube ziehen wird.

„Das Turmforum hat sich in den 20 Jahren zu einem bekannten Ort in Stuttgart gemausert, an dem sich die Menschen gerne und detailliert über das Bahnprojekt informieren“, so Georg Brunnhuber, Vorsitzender des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e.V. „Dass wir so lange im Dienst sein würden, hätte bestimmt keiner vorhergesagt. Aber wir machen es gerne und mit großer Leidenschaft. Mein Dank geht an alle, die seit damals diese Ausstellung und den Verein unterstützt haben und bis heute mittragen.“

„Das Turmforum ist das zentrale Informationszentrum für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm. Die Ausstellung und die Baustellenführungen sind wichtige Bestandteile, um sich über das Projekt zu informieren“, bestätigt Bürgermeister Peter Pätzold, Vorstandsmitglied im Verein für die Landeshauptstadt. „Die Stadt setzt auf die Inbetriebnahme 2025, damit wir endlich das ‚Wohnen der Zukunft‘ zeigen können.“ Und wünschte der Ausstellung noch weitere sieben erfolgreiche Jahre.

„Der Verein vereint alle Projektpartner unter einem Dach und 20 Jahre Turmforum ist für den Verband Region Stuttgart ein wahres Fest. Der Verband trat schon immer für dieses Projekt ein, denn die Vorteile waren für uns immer offenkundig“, resümiert Dr. Nicola Schelling, Vorstandsmitglied im Verein für den Verband Region Stuttgart. „Vor allem aber ist es dem Verein gelungen, mit der Zeit das Projekt Stuttgart–Ulm zu einem Besucherschlager in der Region zu entwickeln. Wir freuen uns auf die neue Ausstellung – sagen Danke und Happy Birthday.“

„20 Jahre sind eine lange Zeit für ein Großprojekt. Das hätte sich das Land damals bei der Gründung des Turmforums nicht vorstellen können“, beginnt Gerd Hickmann, Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr im Verkehrsministerium und Vorstandsmitglied im Verein für das Land Baden-Württemberg. „Dem Verein und dem Turmforum danke ich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit über all die Jahre.“ Mit einem Augenzwinkern führt er fort: „Die Schlichtungsveteranen von damals sitzen heute im Vorstand des Vereins und gemeinsam arbeiten die Partner des Bahnprojekts an der Realisierung der bestmöglichen Varianten.“

„Der Flughafen stand von Anfang an positiv zum Projekt und wir sind dankbar für die Arbeit des Vereins, der die Vorteile des Projekts auch in schweren Zeiten präsentierte“, eröffnet Walter Schoefer, Vertreter des Flughafens im Verein, sein Grußwort. „Nun blicken wir erwartungsfroh auf den Baubeginn am Flughafen und laden den Verein ein, die Information der Öffentlichkeit gemeinsam zu beginnen.

„Das Turmforum ist eine wichtige Stütze der Kommunikation, denn es präsentiert der Welt unser gemeinsames Projekt“, lobte Manfred Leger, Vorstandsmitglied für die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH im Verein. „Die Ausstellung ist eindrucksvoll und mit den kompetenten Besucherführern machen wir das Projekt bekannt. Der Verein organisiert auch die Tage der offenen Baustelle und die Durchschlagsfeiern in hervorragender Weise. Hierfür meinen besonderen Dank.“

„Frühzeitige Information der Bürgerschaft ist enorm wichtig und führt am Ende dazu, dass alle auf die fertigen Bauwerke stolz sind“, beschließt Oberbürgermeister Gunter Czisch, Vertreter der Stadt Ulm im Verein, die Runde der Grußwortredner. „Nicht jeder Mensch kann Pläne lesen, umso wichtiger ist es, diese digital und filmisch aufzuarbeiten. Denn virtuelle Realität verbindet Erlebbarkeit und Emotion mit der Vermittlung von Informationen.“ Deshalb sei es ein Glücksfall, dass die neue Ausstellung genau auf diese Technologien setze.