Chronologie

Über das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm wurde viel diskutiert. Verschiedenste Lösungsvarianten der Modernisierung des Stuttgarter Bahnknotens wurden gegeneinander abgewogen. Das Projekt in heutiger Form hat sich 1994 durchgesetzt. Seitdem fanden zahlreiche demokratische Beschlüsse, Planungen und Erörterungen, Architekturwettbewerbe und Ausschreibungen statt. Werfen Sie einen Blick in die bewegte Geschichte des Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.

2012

Planfeststellungsabschnitt 2.4 | 02. Juni

Der Planfestellungsabschnitt 2.4 (Albabstieg) wird festgestellt.

Erster Spatenstich Neubaustrecke | 07. Mai

v.l.n.r.: Hermann Strampfer, Dr. Martin Schairer, Wolfgang Drexler, Dr. Volker Kefer, Dr. Andreas Scheurer, Winfried Hermann, Eckart Fricke, Peter Hauk, Claus Schmiedel, Ivo Gönner
Mit einem offiziellen Spatenstich wird der Neubau der Bahnstrecke Wendlingen–Ulm bei Dornstadt gefeiert.



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Inbetriebnahme 2020 | 23. März

Die Inbetriebnahme des Bahnprojekts wird um ein Jahr, auf Dezember 2020, verschoben.


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Vergabe der Rohbauaufträge für den neuen Hauptbahnhof | März

Die Rohbauaufträge für den neuen Hauptbahnhof und die Fernbahntunnel nach Bad Cannstatt und Feuerbach werden für rund 800 Millionen Euro vergeben. Damit ist rund die Hälfte des Bauvolumens vergeben; das Projekt liegt weiter im vereinbarten Finanzierungsrahmen.


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Die Bauarbeiten im Mittleren Schloßgarten beginnen | 15. Februar

Rechts neben dem Hauptbahnhof wurde das Baufeld für die neue Bahnsteighalle vorbereitet.
Das Baufeld im Mittleren Schloßgarten wird vorbereitet. Erste Baumfällungen und -verpflanzungen finden statt.


Mittlerer Schloßgarten

Abriss Südflügel | 30. Januar

Der erste Baggerbiss am Südflügel.
Die Abrissarbeiten am Südflügel beginnen.


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2011

Volksabstimmung | 27. November

Stimmzettel der Volksabstimmung
Die Volksabstimmung im Land Baden-Württemberg um das Ausstiegsgesetz aus der Finanzierung von Stuttgart 21 ergibt, dass 58,9% der Abstimmenden das Gesetz ablehnen und damit das Bahnprojekt bestätigen.

Planfeststellungsabschnitt 2.2 | 20. Oktober

Der Planfestellungsabschnitt 2.2 (Albaufstieg) wird festgestellt.

Erste Vergaben | 30. Juli 2011

Mit der Vergabe der Bauaufträge für Tunnel Filder und Obertürkheim werden die ersten Großbauwerke von Stuttgart 21 beauftragt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 700 Millionen Euro.

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Stresstest | 29. Juli

Die Ergebnisse des Stresstests werden im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.
In einer von Dr. Heiner Geißler moderierten Sitzung diskutieren Befürworter und Gegner. 

Stefan Penn wird neuer Projektleiter | 01. Juni

Stefan Penn wird neuer Projektleiter.

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Hany Azer legt Amt nieder | 16. Mai

Hany Azer tritt als Projektleiter zurück.

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Dr. Udo Andriof beendet Amt | 02. Mai

Dr. Udo Andriof beendet Sprecheraufgabe beim Bahnprojekt Stuttgart-Ulm.

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Bäume werden verpflanzt | 10. Februar

Foto: Arnim Kilgus
Am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz am Nordausgang des Hauptbahnhofs werden 16 Bäume im Rahmen der Bauvorbereitung verpflanzt.

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Waggonsiedlung muss umziehen | 28. Januar

Die Waggonsiedlung am Nordbahnhof aus der Vogelperspektive Bild: Stadtmessungsamt Stuttgart
Die DB beginnt Gespräche mit den am Nordbahnhof in alten Bahnwagen angesiedelten Künstlern und hilft diesen einen neuen Standort zu finden. Die bisherigen Flächen werden künftig als zentrale Baulogistikfläche genutzt.

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Infopaket für Anwohner entlang neuer Strecken | 27. Januar

Ein Informationspaket mit insgesamt sieben Faltblättern zu den Themen Gesamtprojekt, Kosten, Umwelt, Arbeitsplätze, neuer Hauptbahnhof und zu den wichtigsten Punkten der Schlichtung sowie ein Überblick über die wichtigsten Argumente für das Projekt wird an rund 742.000 Haushalte in der gesamten Region Stuttgart verteilt.

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Infomobil | 21. Januar

Das Infomobil startet am Messegelände Stuttgart.

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2010

Die Schlichtung | 01. Dezember

Die Teilnehmer des drittes Schlichtungsgespräch zu Stuttgart 21 am runden Tisch
Die Schlichtung unter der Leitung von Dr. Heiner Geißler endet nach neun Sitzungen mit positivem Ergebnis für das Bahnprojekt Stuttgart ̶ Ulm.

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Wirtschaftlichkeit Neubaustrecke | 11. November

Das vom Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vorgestellte Ergebnis der Überprüfung des Bedarfsplanes Schiene bescheinigt der Neu- und Ausbaustrecke StuttgartUlm–Augsburg ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von bis zu 1,5.

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Erste Baumfällungen | 01. Oktober

Auf der freien Fläche wird ein wichtiger Teil des Grundwassermanagements eingerichtet.
Begleitet von heftigen Protesten werden im Mittleren Schloßgarten als Vorbereitung für das Grundwassermanagement die ersten 25 Bäume gefällt.

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Projektsprecher | 24. September

Die neuen Projektsprecher Dr. Udo Andriof und Unternehmer Wolfgang Dietrich
Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich werden die neuen Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm.

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Start der Dialog Plattform Direktzu Stuttgart 21 | 21. September

Die Internetplattform Direktzu Stuttgart 21 geht online.

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Wolfgang Drexler legt Amt nieder | 17. September

Projektsprecher Wolfgang Drexler
Wolfgang Drexler legt sein Amt als Projektsprecher nieder – als Reaktion auf diie Haltung der SPD einen Baustopp für Stuttgart 21 zu fordern, bis ein landesweite Volksabstimmung stattgefunden hat.
Wolfgang Drexler: "Ich bin kein Politiker, der, wenn es schwierig wird, davonläuft. Ich werde mich deshalb weiterhin mit Elan für das Projekt und meinen Esslinger Wahlkreis einsetzen, weil ich vom immensen verkehrlichen, ökologischen und städtebaulichen Nutzen des Jahrhundertvorhabens für das ganze Land überzeugt bin."

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Abriss Nordflügel | 25. August

Foto: Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart-Ulm
Der Abriss des Nordflügels beginnt.

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Ausnahmegenehmigung Mischverkehr PfA 1.3 | 21. Juni

Die Ausnahmegenehmigung für den Mischverkehr im Flughafenbereich (PfA 1.3) wird erteilt.

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Beweissicherungsverfahren | 11. Mai

Das Beweissicherungsverfahren zum Schutz der von Bautätigkeiten betroffenen Hauseigentümer beginnt.

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Beweissicherungsgrenzen im Biss21

Infopoint am Flughafen | 28. April

v.l.n.r.: Wolfgang Drexler (MdL und Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm), Walter Schoefer (Geschäftsführer Stuttgarter Flughafen), Ulrich Kromer von Baerle (Geschäfstführer Stuttgarter Messe)
Der Infopoint am Flughafen wird eröffnet.

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Baubeginn | 02. Februar

v.l.n.r.: Werner W. Klingberg (Konzernbevollmächtigter der DB AG in Stuttgart), Günther H. Oettinger (Ministerpäsident von Baden-Württemberg), Dr. Rüdiger Grube (Vorstandsvorsitzender DB AG), Jeanette Wopperer (Regionaldirektorin der Region Stuttgart), Peter Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Dr. Wolfgang Schuster (OB Stadt Stuttgart), Hany Azer (Leiter Großprojekt Stuttgart-Ulm), Wolfgang Drexler (MdL, Sprecher des Bahnprojekts) Foto: Kommunikationsbüro
Offizieller Baubeginn mit symbolischer Prellbockanhebung am Hauptbahnhof Stuttgart.

 

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Bilder vom Baubeginn

2009

Projektkosten | 10. Dezember

Der Lenkungskreis stimmt der aktualisierten Kostenrechnung zu. Die Projektkosten liegen bei 4,088 Milliarden Euro.

Bürgerbeauftragte nimmt Arbeit auf | 01. Dezember

Alice Kaiser wird Bürgerbeauftragte für die Stadt Stuttgart. Ihre Aufgabe ist die Vertretung der Bürgerinteressen während der Bauzeit.

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Wolfgang Drexler wird Projektprecher | 24. Juni

Projektsprecher Wolfgang Drexler
Wolfgang Drexler wird Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm. Ab September 2009 leitet er das neugegründete Kommunikationsbüro.

 

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Dauerausstellung im Rathaus | 29. April

Eine neue Dauerausstellung zum Städtebau wird im Rathaus Stuttgart eröffnet.


 

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Finanzierungsvereinbarung | 02. April

Die Finanzierungsvereinbarung wird unterzeichnet

v.l. Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.jpg
"Die Weichen für das Jahrhundertprojekt sind gestellt. Mit der heutigen Unterzeichnung der Finanzierungsverträge durch die Projektpartner ist das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm jetzt auch vertraglich in trockenen Tüchern. Wir können nun mit aller Kraft in die Realisierungsphase der beiden Projektteile Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm eintreten.", sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

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Verträge

 

Schloßgarten-Philharmonie | 07. März

Oberbürgermeister Wolfgang Schuster schlägt die Schloßgarten-Philharmonie und ein Museum der Kulturen als bauliche Eröffnung der neuen Viertel am Straßburger Platz vor.

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Internetseite des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm | 20. Januar

Die gemeinsame Internetseite für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm geht online.

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2008

Planfeststellungsabschnitt 2.3 | 12. November

Der Planfestellungsabschnitt 2.3 (Albhochfläche) wird festgestellt .

Spatenstich neue Stadtbibliothek | 08. November

Erster Spatenstich für die neue Stuttgarter Stadtbibliothek
Mit dem ersten Spatenstich wird der Bau der neuen Stadtbibliothek am Mailänder Platz eingeleitet.

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Planfeststellungsabschnitt 1.4 | 30. April

Der Planfestellungsabschnitt 1.4 (Filderbereich bis Wendlingen) wird festgestellt .

Lenkungskreis Stuttgart 21 | 06. März

Der Lenkungskreis Stuttgart 21 konstituiert sich in seiner ersten Sitzung.

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Neue Organisationsstrukturen | 27. Februar

Mit Beginn der Realisierungsphase wird die Organisationsstruktur des Projektes angepasst. Als neuer Projektleiter wird Hany Azer eingesetzt.

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2007

Bürgerentscheid wird abgelehnt | 20. Dezember

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart lehnt den Antrag auf Bürgerentscheid mit der Begründung der rechtlichen Unzulässigkeit ab.

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Beschlussvorlage

Memorandum of Understanding | 19. Juli

Das Memorandum of Understanding zwischen Bund, Bahn, Land, Stadt Stuttgart und Verband Region Stuttgart wird Unterschrieben. Dies ist der Durchbruch auf dem Weg zur Finanzierungsvereinbarung.

Memorandum of understanding

Planfeststellungsabschnitt 1.6a | 16. Juni

Der Planfestellungsabschnitt 1.6a (Zuführung Ober- und Untertürkheim) wird festgestellt .

2006

Planfeststellungsabschnitt 1.5 | 13. Oktober

Der Planfestellungsabschnitt 1.5 (Zuführung Feuerbach und Bad Cannstatt) wird festgestellt .

Grundsatzbeschluss über Neubaustrecke Wendlingen–Ulm | 12. Oktober

Der Landtag fasst einen Grundsatzbeschluss für die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm und Stuttgart 21.

Baugenehmigung für Hauptbahnhof erteilt | 29. Juni

Mit Ablauf der Einspruchsfrist gegen das Urteil des VGH Mannheim vom 6. April 2006 wird das Planfeststellungsverfahren für den PfA 1.1 am 29. Juni 2006 unanfechtbar abgeschlossen und die Baugenehmigung für den Hauptbahnhof erteilt. Damit wird das Projekt Stuttgart 21 in seinen Grundsätzen rechtlich abgesichert.

2005

Planfeststellungsabschnitt 1.2 | 19. August

Der Planfestellungsabschnitt 1.2 (Fildertunnel) wird festgestellt.

Planfestellungsabschnit 1.1 | 28. Januar

Der Planfestellungsabschnitt 1.1 (Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof) wird festgestellt.

2004

Planfeststellungsabschnitt 2.5a2 | 27. August

Der Planfestellungsabschnitt 2.5a2 (Donaubrücke Ulm) wird festgestellt.

Erste Fertigstellungen im Europaviertel

Die Gebäude der Landesbank Baden-Württemberg und der Pariser Platz werden fertig gestellt.

2003

Bebauungsplan Gebiet A1 | Oktober

Der Bebauungsplan für das Gebiet A1
Der Bebauungsplan für die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs (Gebiet A1) tritt in Kraft.

2002

Peter Marquart wird zum Projektleiter ernannt.

Marquart löst damit Reimar Baur ab, der diese Funktion seit 1996 ausübte.

2001

Stadt kauft Flächen | Dezember

Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Stuttgart unterzeichnen den Kaufvertrag für die Gebiete A2, A3, B, C und D.

Planfeststellungsabschnitt 2.5b | 25. Oktober

Der Planfestellungsabschnitt 2.5b (Neu-Ulm 21) wird festgestellt.

Planfeststellungsverfahren PfA 1.1 | Oktober

Der Planfeststellungsverfahren im  PfA 1.1 (Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof) wird eingeleitet.

Projektpartner beschließen Fortsetzung des Projektes | Juni

Das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart schließen mit der Deutschen Bahn AG die Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit zur Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Es folgen Verhandlungen über die Wirtschaftlichkeit der Projekte.

Projekt wird fortgesetzt | 16. Mai

Der Aufsichtsrat der Bahn beschließt, die Planungen am Projekt fortzusetzen.

Vorfinanzierung | 14. Februar

Der Bundesrepublik und dem Land Baden-Württemberg gelingt der politische Durchbruch bei der Vorfinanzierung des Projektes.

1999

Planfestellungsabschnitt 2.1c | 13. August

Der Planfestellungsabschnitt 2.1c (Kirchheim-Weilheim-Aichelberg) wird als erster Abschnitt des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm festgestellt.

Landtag spricht sich für Stuttgart 21 aus | 15. Juni

Der Landtag ersucht die Landesregierung, sich bei der Bundesregierung und bei der Bahn weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung der beiden Vorhaben Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen ̶ Ulm einzusetzen.

Architekturwettbewerb für neue Stadtbibliothek | 15. Juni

Der südkoreanische Architekt Professor Eun Young Yi gewinnt den Realisierungswettbewerb für die neue Stadtbibliothek.

1998

Das Projekt gerät ins Stocken | 27. September

Mit der Bundestagswahl werden die politischen Voraussetzungen für eine rot-grüne Koalition geschaffen, die nicht zu einer Beschleunigung des Projekts beiträgt. Im Verlauf des Jahres 1999 spricht sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Ludewig, gegen das Projekt Stuttgart 21 aus. Bis in das Jahr 2000 vertagt der Aufsichtsrat der DB AG die Entscheidung über den Fortgang des Projekts sechs Mal.

Das Turmforum eröffnet | 16. Juni

Die umfassende Dauerausstellung im Turmforum, im Turm des Stuttgarter Hauptbahnhofes, wird eröffnet.

Offene Bürgerbeteiligung im Nordbahnhofviertel | Januar

Im Nordbahnhofviertel findet von Januar bis April eine offene Bürgerbeteiligung statt. Grundlage dafür sind der Rahmenplan und die städtebaulichen Ziele für das Teilgebiet C. 

1997

Hauptbahnhof Stuttgart – Architekturwettbewerb entschieden | November

Christoph Ingenhoven bei der Präsentation seines Entwurfes
Das Preisgericht wählt einstimmig den Ingenhoven-Entwurf zum Sieger des Realisierungswettbewerbs für den Hauptbahnhof Stuttgart.

Beirat für Stuttgart 21 | November

Der "Beirat für Stuttgart 21" konstituiert sich aus dem bisherigen Lenkungskreis und verkündet die Einleitung der Planfeststellungsverfahren.

Raumordnungsbeschluss | September

Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt das Raumordnungsverfahren ab.
Stuttgart 21 wird mit weiteren Optimierungen bestätigt.

Städtebaulicher Rahmenplan wird verabschiedet | 24. Juli

Der Gemeinderat verabschiedet den städtebaulichen  Rahmenplan mit einer Dreiviertel-Mehrheit. Insgesamt sind 200 der 900 Vorschläge der Bürgerbeteiligung in den Rahmenplan mit eingeflossen.

Der Rahmenplan als PDF

Architekturwettbewerb Stuttgarter Hauptbahnhof | 18. Juli

Die Jury zum Architektenwettbewerb um den Hauptbahnhof Stuttgart grenzt die Auswahl auf vier Entwürfe ein und stellt diese vor.

"Forum Stuttgart 21" wird gegründet | Juli

Der Verein "Forum Stuttgart 21" wird gegründet. Das Ziel ist eine erweiterte Bürgerinformation, vor allem durch die Gründung eines Informationszentrums im Bahnhofsturm.

Ergebnisse der Bürgebeteiligung | 03. Juni

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden präsentiert: über 400 Bürger haben 900 Vorschläge zum Projekt erarbeitet.

Durchgangsbahnhof hat hohen Verkehrswert | Mai

Eine von der Deutschen Bahn AG beauftragte Studie bescheinigt dem Bau eines Durchgangsbahnhofs einen höheren verkehrlichen Wert als dem Erhalt des Kopfbahnhofs.

 

Im Flughafenbereich beginnt die Auslegung neuer Raumordnungsunterlagen | 02. Mai

Damit wurde insbesondere der Standort für den neuen Flughafenbahnhof verändert: Statt nördlich der Autobahn, direkt an der Neubaustrecke, soll die Station unmittelbar auf dem Flughafen- und Messegelände entstehen und über eine Schleife mit Neubaustrecke verbunden werden.

Stadt bestätigt Stuttgart 21 | März

Die Landeshauptstadt Stuttgart stimmt Planungskonzeption zu Stuttgart 21 zu und macht weitere Verbesserungsvorschläge.

Bürgerbeteiligung beginnt | 04. März

Die offene Bürgerbeteiligung zu den städtebaulichen Möglichkeiten durch Stuttgart 21 beginnt.

Entwurf für Rahmenplan steht | 18. Februar

Auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfs von Trojan, Trojan + Neu hat das Stadtplanungsamt einen Entwurf zum Rahmenplan Stuttgart 21 erarbeitet.
Der Gemeinderat beschließt, dass der Rahmenplan die Grundlage für die offene Bürgerbeteiligung und weitere Abstimmungen sein soll.

Architekturwettbewerb für den Hauptbahnhof beginnt | Februar

Der Realisierungswettbewerb für den neuen Hauptbahnhof wird ausgeschrieben.
In der Zeit vom 04. März bis zum 18. Juli 1997 nehmen 128 Planungsbüros an dem zweistufigen Realisierungswettbewerb zum Um- und Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs teil.

Umplanung der Flughafenanbindung | Februar

Plieninger Bürger votieren im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für eine Westanbindung des Flughafens (heutige Planung) und gegen die Ostvariante (die 1997 beantragt wurde).

Ausschuss für Umwelt und Technik für Durchgangsbahnhof | Januar

Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschäftigt sich mit der Variante H-Trasse und dem Erhalt des Kopfbahnhofes. Der Erhalt des Kopfbahnhofes wird überwiegend abgelehnt.

1996

Umweltuntersuchung | Dezember

Das Amt für Umweltschutz veröffentlicht den ersten Band "Untersuchungen zur Umwelt Stuttgart 21". 

Raumordnungsverfahren wird beauftragt | 6. Dezember

Die Deutsche Bahn AG beantragt ein Raumordnungsverfahren für Stuttgart 21.
Die entsprechenden Unterlagen liegen im Januar 1997 in den betroffenen Gemeinden öffentlich zur Ansicht aus.

Diskussionsreihe mit Architekten | 5.Oktober

Als Ergänzung zur Ausstellung der Städtebauentwürfe im Rathaus findet eine öffentliche Diskussionsreihe über die verschiedenen Entwürfe mit den jeweiligen Architekten statt.

Städtebauliches Gutachen | 27. Juli

Nach Abschluss der öffentlichen Kolloquien wird das Ergebnis des städtebaulichen Gutachtens vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird die Arbeit des Büros Trojan, Trojan + Neu, die Basis für den Rahmenplan wird.

Dauerausstellung im Rathaus | 3. Juni

Eine Dauerausstellung im Rathaus zu Stuttgart 21 wird eröffnet. Es liegt ein Besucherbuch aus, dessen Eintragungen öffentlich diskutiert werden.

Dialog mit Projektkritikern | 14. März

Der Oberbürgermeister und der Gemeinderat der Stadt Stuttgart setzen sich mit Projektkritikern auseinander. "Umkehr Stuttgart", ein Bündnis aus ADFC, BUND, Landesnaturschutzverband, Naturschutzbund, Naturfreunde, Pro Bahn und VCD spricht sich für die Lean-Variante oder Kombi-Variante aus.

Umweltuntersuchungen beginnen | 5. März

Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmt einer Untersuchung des Projekts auf die Umwelt zu. Es werden Untersuchungen zu eventuellen Auswirkungen der Bauarbeiten auf das Grund- und Mineralwasser durchgeführt, der Artenbestand im Gleisvorfeld untersucht sowie weitere Studien durchgeführt.

Auschreibung des städtebaulichen Rahmenkonzepts | 15. Februar

Der Stuttgarter Gemeinderat beschließt die Ausschreibung des städtebaulichen Rahmenkonzepts.
Zehn Planungsbüros aus Berlin, Darmstadt, Hamburg, Kopenhagen, Paris, Rotterdam und Stuttgart stellen in drei öffentlichen Kolloquien ihre Planungsideen vor und entwickeln diese gemeinsam mit der Gutachterkommission weiter.

1995

Bahn präsentiert Vorprojekt | 11. - 29. Dezember

Die Deutsche Bahn AG präsentiert die Ergebnisse des Vorprojektes in einer Ausstellung im Rathaus.

Gemeinderat befürwortet Rahmenverinbarung | 30. November

Der Gemeinderat Stuttgart befürwortet die Rahmenvereinbarung mit großer Mehrheit.

Vorprojekt und Rahmenvereinbarung | 7. November

Das Vorprojekt und die Rahmenvereinbarung werden abgeschlossen. Damit besteht eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart, der Region Stuttgart und der Deutschen Bahn.

Ergebnisse der Ideenwerkstatt | 12. - 29. September

Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zum Städtebau werden in einer Ausstellung im Stadtplanungsamt präsentiert.

Öffentliche Ideenwerkstatt | 04. April - 01. Mai

Eine öffentliche Ideenwerkstadt zum Städtebau wird eingerichtet.
Jeder Bürger kann eigene Vorschläge und Ideen einbringen, die vom Amt für Stadtplanung geprüft werden.

Ausstellung zur Machbarkeitsstudie | 17. Januar

Eine Ausstellung zur Machbarkeitsstudie wird im Rathaus eröffnet.
Bis zum 04. Februar informieren sich hier etwa 2.000 Bürger pro Tag.

Machbarkeitsstudie zu Stuttgart 21 | 16. Januar

Die Machbarkeitsstudie zu Stuttgart 21 wird vorgestellt.

1994

Stuttgart 21 wird vorgestellt | 18. April

Die Ideenskizze zum Projekt Stuttgart 21 wird auf der Landespressekonferenz präsentiert.

Der Konferenz stehen vor: der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, der Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Hermann Schaufler, und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Manfred Rommel.

Wesentliche Merkmale sind die Anbindung des Stuttgarter Flughafens, die Beibehaltung des Hauptbahnhofs am bestehenden Standort, die städtebauliche Entwicklung und Verwertung der freiwerdenden Bahnflächen, die Realisierung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke auf Basis der H-Trasse und die Aufgabe der Gäubahntrasse bis Stuttgart-Vaihingen.

1993

Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg | November

Der Neu- und Ausbau der Strecke Stuttgart–Ulm–Augsburg wird in das Bundesschienenwegeausbaugesetz aufgenommen.

Bahnvorstand gibt städtebauliche Studie in Auftrag

Der Bahnvorstand beauftragt das Büro von Gerkan, Marg und Partner, eine städtebauliche Studie für das bestehende Bahngebiet in Stuttgart zu erstellen.
Der Hauptbahnhof soll in dieser Variante als Neubau im Rosensteinpark entstehen und per Magnetbahn mit dem Bonatzbau verbunden werden.

1992

Landesregierung für H-Trasse und Durchgangsbahnhof | September

Die Landesregierung entscheidet mit einem Kabinettsbeschluss für die H-Trasse.
Vorgesehen ist der Anschluss der Strecke über einen neuen Durchgangsbahnhof in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.

Bahnhof soll an Standort bleiben | 25. Juli

Der Gemeinderat Stuttgart fordert einstimmig in einer Resolution, den Hauptbahnhof an seinem bisherigen Standort zu belassen und den Fernverkehr nicht auszulagern.

Bundesverkehrswegeplan

Im Bundesverkehrswegeplan wird das Projekt (Ausbau-/Neubaustrecke Stuttgart-Ulm-Augsburg) erneut als vordringlicher Bedarf aufgenommen.

1991

Variantenuntersuchung | 14. Oktober

Die Deutsche Bahn legt den Bericht zur "Variantenuntersuchung für den Abschnitt Stuttgart–Ulm" vor. Vorgestellt werden die H-Trasse und die K-Trasse, eine Mischlösung, die vorsah, einen zum Hauptbahnhof umgestalteten Durchgangsbahnhof mit einem Tunnel bis Plochingen zu verbinden.

1990

Beschluss über H-Trasse | 02. Juli

Der Vorstand der Bundesbahn fasst den Beschluss, weitere Planungen auf der H-Trasse basieren zu lassen. Als Kombination der H-Trasse mit der bahneigenen Planung entsteht die K-Trasse.

1988

Heimerl-Trasse | August

Professor Heimerl stellt die später als H-Trasse bekannte Variante vor, um die Schienenverbindung zwischen Stuttgart und Ulm zu verbessern.
Angebunden werden soll die neue Strecke mit einem Durchgangsbahnhof in Stuttgart  in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.

1985

Bundesverkehrswegeplan

Der Bundesverkehrswegeplan sieht einen Ausbau des Schienennetzes von Stuttgart Richtung Osten als Fortsetzung der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart vor.

Fragen und Antworten von direktzu Stuttgart 21