Chronologie
Über das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm wurde viel diskutiert. Verschiedenste Lösungsvarianten der Modernisierung des Stuttgarter Bahnknotens wurden gegeneinander abgewogen. Das Projekt in heutiger Form hat sich 1994 durchgesetzt. Seitdem fanden zahlreiche demokratische Beschlüsse, Planungen und Erörterungen, Architekturwettbewerbe und Ausschreibungen statt. Werfen Sie einen Blick in die bewegte Geschichte des Bahnprojekt Stuttgart–Ulm.
2012
Planfeststellungsabschnitt 2.4 | 02. Juni
Der Planfestellungsabschnitt 2.4 (Albabstieg) wird festgestellt.
Erster Spatenstich Neubaustrecke | 07. Mai
Inbetriebnahme 2020 | 23. März
Die Inbetriebnahme des Bahnprojekts wird um ein Jahr, auf Dezember 2020, verschoben.![]()
weitere Informationen
Vergabe der Rohbauaufträge für den neuen Hauptbahnhof | März
Die Rohbauaufträge für den neuen Hauptbahnhof und die Fernbahntunnel nach Bad Cannstatt und Feuerbach werden für rund 800 Millionen Euro vergeben. Damit ist rund die Hälfte des Bauvolumens vergeben; das Projekt liegt weiter im vereinbarten Finanzierungsrahmen.![]()
weitere Informationen
Die Bauarbeiten im Mittleren Schloßgarten beginnen | 15. Februar
Abriss Südflügel | 30. Januar
2011
Volksabstimmung | 27. November
Planfeststellungsabschnitt 2.2 | 20. Oktober
Der Planfestellungsabschnitt 2.2 (Albaufstieg) wird festgestellt.
Erste Vergaben | 30. Juli 2011
Mit der Vergabe der Bauaufträge für Tunnel Filder und Obertürkheim werden die ersten Großbauwerke von Stuttgart 21 beauftragt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 700 Millionen Euro.
Stresstest | 29. Juli
Die Ergebnisse des Stresstests werden im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.
In einer von Dr. Heiner Geißler moderierten Sitzung diskutieren Befürworter und Gegner.
Stefan Penn wird neuer Projektleiter | 01. Juni
Stefan Penn wird neuer Projektleiter.
Hany Azer legt Amt nieder | 16. Mai
Hany Azer tritt als Projektleiter zurück.
Dr. Udo Andriof beendet Amt | 02. Mai
Dr. Udo Andriof beendet Sprecheraufgabe beim Bahnprojekt Stuttgart-Ulm.
Bäume werden verpflanzt | 10. Februar
Waggonsiedlung muss umziehen | 28. Januar
Infopaket für Anwohner entlang neuer Strecken | 27. Januar
Ein Informationspaket mit insgesamt sieben Faltblättern zu den Themen Gesamtprojekt, Kosten, Umwelt, Arbeitsplätze, neuer Hauptbahnhof und zu den wichtigsten Punkten der Schlichtung sowie ein Überblick über die wichtigsten Argumente für das Projekt wird an rund 742.000 Haushalte in der gesamten Region Stuttgart verteilt.
Infomobil | 21. Januar
Das Infomobil startet am Messegelände Stuttgart.
2010
Die Schlichtung | 01. Dezember
Wirtschaftlichkeit Neubaustrecke | 11. November
Das vom Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vorgestellte Ergebnis der Überprüfung des Bedarfsplanes Schiene bescheinigt der Neu- und Ausbaustrecke StuttgartUlm–Augsburg ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von bis zu 1,5.
Erste Baumfällungen | 01. Oktober
Projektsprecher | 24. September
Start der Dialog Plattform Direktzu Stuttgart 21 | 21. September
Wolfgang Drexler legt Amt nieder | 17. September
Wolfgang Drexler: "Ich bin kein Politiker, der, wenn es schwierig wird, davonläuft. Ich werde mich deshalb weiterhin mit Elan für das Projekt und meinen Esslinger Wahlkreis einsetzen, weil ich vom immensen verkehrlichen, ökologischen und städtebaulichen Nutzen des Jahrhundertvorhabens für das ganze Land überzeugt bin."
Abriss Nordflügel | 25. August
Ausnahmegenehmigung Mischverkehr PfA 1.3 | 21. Juni
Die Ausnahmegenehmigung für den Mischverkehr im Flughafenbereich (PfA 1.3) wird erteilt.
Beweissicherungsverfahren | 11. Mai
Das Beweissicherungsverfahren zum Schutz der von Bautätigkeiten betroffenen Hauseigentümer beginnt.
Infopoint am Flughafen | 28. April
Baubeginn | 02. Februar

2009
Projektkosten | 10. Dezember
Der Lenkungskreis stimmt der aktualisierten Kostenrechnung zu. Die Projektkosten liegen bei 4,088 Milliarden Euro.
Bürgerbeauftragte nimmt Arbeit auf | 01. Dezember
Alice Kaiser wird Bürgerbeauftragte für die Stadt Stuttgart. Ihre Aufgabe ist die Vertretung der Bürgerinteressen während der Bauzeit.
Wolfgang Drexler wird Projektprecher | 24. Juni
Dauerausstellung im Rathaus | 29. April
Finanzierungsvereinbarung | 02. April
Die Finanzierungsvereinbarung wird unterzeichnet

Schloßgarten-Philharmonie | 07. März
Oberbürgermeister Wolfgang Schuster schlägt die Schloßgarten-Philharmonie und ein Museum der Kulturen als bauliche Eröffnung der neuen Viertel am Straßburger Platz vor.
Internetseite des Bahnprojektes Stuttgart–Ulm | 20. Januar
Die gemeinsame Internetseite für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm geht online.
2008
Planfeststellungsabschnitt 2.3 | 12. November
Der Planfestellungsabschnitt 2.3 (Albhochfläche) wird festgestellt .
Spatenstich neue Stadtbibliothek | 08. November
Planfeststellungsabschnitt 1.4 | 30. April
Der Planfestellungsabschnitt 1.4 (Filderbereich bis Wendlingen) wird festgestellt .
Lenkungskreis Stuttgart 21 | 06. März
Der Lenkungskreis Stuttgart 21 konstituiert sich in seiner ersten Sitzung.
Neue Organisationsstrukturen | 27. Februar
Mit Beginn der Realisierungsphase wird die Organisationsstruktur des Projektes angepasst. Als neuer Projektleiter wird Hany Azer eingesetzt.
2007
Bürgerentscheid wird abgelehnt | 20. Dezember
Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart lehnt den Antrag auf Bürgerentscheid mit der Begründung der rechtlichen Unzulässigkeit ab.
Memorandum of Understanding | 19. Juli
Das Memorandum of Understanding zwischen Bund, Bahn, Land, Stadt Stuttgart und Verband Region Stuttgart wird Unterschrieben. Dies ist der Durchbruch auf dem Weg zur Finanzierungsvereinbarung.
Planfeststellungsabschnitt 1.6a | 16. Juni
Der Planfestellungsabschnitt 1.6a (Zuführung Ober- und Untertürkheim) wird festgestellt .
2006
Planfeststellungsabschnitt 1.5 | 13. Oktober
Der Planfestellungsabschnitt 1.5 (Zuführung Feuerbach und Bad Cannstatt) wird festgestellt .
Grundsatzbeschluss über Neubaustrecke Wendlingen–Ulm | 12. Oktober
Der Landtag fasst einen Grundsatzbeschluss für die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm und Stuttgart 21.
Baugenehmigung für Hauptbahnhof erteilt | 29. Juni
Mit Ablauf der Einspruchsfrist gegen das Urteil des VGH Mannheim vom 6. April 2006 wird das Planfeststellungsverfahren für den PfA 1.1 am 29. Juni 2006 unanfechtbar abgeschlossen und die Baugenehmigung für den Hauptbahnhof erteilt. Damit wird das Projekt Stuttgart 21 in seinen Grundsätzen rechtlich abgesichert.
2005
2004
Planfeststellungsabschnitt 2.5a2 | 27. August
Der Planfestellungsabschnitt 2.5a2 (Donaubrücke Ulm) wird festgestellt.
Erste Fertigstellungen im Europaviertel
Die Gebäude der Landesbank Baden-Württemberg und der Pariser Platz werden fertig gestellt.
2003
Bebauungsplan Gebiet A1 | Oktober

2002
Peter Marquart wird zum Projektleiter ernannt.
Marquart löst damit Reimar Baur ab, der diese Funktion seit 1996 ausübte.
2001
Stadt kauft Flächen | Dezember
Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Stuttgart unterzeichnen den Kaufvertrag für die Gebiete A2, A3, B, C und D.
Planfeststellungsabschnitt 2.5b | 25. Oktober
Der Planfestellungsabschnitt 2.5b (Neu-Ulm 21) wird festgestellt.
Planfeststellungsverfahren PfA 1.1 | Oktober
Der Planfeststellungsverfahren im PfA 1.1 (Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof) wird eingeleitet.
Projektpartner beschließen Fortsetzung des Projektes | Juni
Das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart schließen mit der Deutschen Bahn AG die Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit zur Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Es folgen Verhandlungen über die Wirtschaftlichkeit der Projekte.
Projekt wird fortgesetzt | 16. Mai
Der Aufsichtsrat der Bahn beschließt, die Planungen am Projekt fortzusetzen.
Vorfinanzierung | 14. Februar
Der Bundesrepublik und dem Land Baden-Württemberg gelingt der politische Durchbruch bei der Vorfinanzierung des Projektes.
1999
Planfestellungsabschnitt 2.1c | 13. August
Der Planfestellungsabschnitt 2.1c (Kirchheim-Weilheim-Aichelberg) wird als erster Abschnitt des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm festgestellt.
Landtag spricht sich für Stuttgart 21 aus | 15. Juni
Der Landtag ersucht die Landesregierung, sich bei der Bundesregierung und bei der Bahn weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung der beiden Vorhaben Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen ̶ Ulm einzusetzen.
Architekturwettbewerb für neue Stadtbibliothek | 15. Juni
Der südkoreanische Architekt Professor Eun Young Yi gewinnt den Realisierungswettbewerb für die neue Stadtbibliothek.
1998
Das Projekt gerät ins Stocken | 27. September
Mit der Bundestagswahl werden die politischen Voraussetzungen für eine rot-grüne Koalition geschaffen, die nicht zu einer Beschleunigung des Projekts beiträgt. Im Verlauf des Jahres 1999 spricht sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Ludewig, gegen das Projekt Stuttgart 21 aus. Bis in das Jahr 2000 vertagt der Aufsichtsrat der DB AG die Entscheidung über den Fortgang des Projekts sechs Mal.
Das Turmforum eröffnet | 16. Juni
Die umfassende Dauerausstellung im Turmforum, im Turm des Stuttgarter Hauptbahnhofes, wird eröffnet.
Offene Bürgerbeteiligung im Nordbahnhofviertel | Januar
Im Nordbahnhofviertel findet von Januar bis April eine offene Bürgerbeteiligung statt. Grundlage dafür sind der Rahmenplan und die städtebaulichen Ziele für das Teilgebiet C.
1997
Hauptbahnhof Stuttgart – Architekturwettbewerb entschieden | November
Beirat für Stuttgart 21 | November
Der "Beirat für Stuttgart 21" konstituiert sich aus dem bisherigen Lenkungskreis und verkündet die Einleitung der Planfeststellungsverfahren.
Raumordnungsbeschluss | September
Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt das Raumordnungsverfahren ab.
Stuttgart 21 wird mit weiteren Optimierungen bestätigt.
Städtebaulicher Rahmenplan wird verabschiedet | 24. Juli
Architekturwettbewerb Stuttgarter Hauptbahnhof | 18. Juli
Die Jury zum Architektenwettbewerb um den Hauptbahnhof Stuttgart grenzt die Auswahl auf vier Entwürfe ein und stellt diese vor.
"Forum Stuttgart 21" wird gegründet | Juli
Der Verein "Forum Stuttgart 21" wird gegründet. Das Ziel ist eine erweiterte Bürgerinformation, vor allem durch die Gründung eines Informationszentrums im Bahnhofsturm.
Ergebnisse der Bürgebeteiligung | 03. Juni
Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden präsentiert: über 400 Bürger haben 900 Vorschläge zum Projekt erarbeitet.
Durchgangsbahnhof hat hohen Verkehrswert | Mai
Eine von der Deutschen Bahn AG beauftragte Studie bescheinigt dem Bau eines Durchgangsbahnhofs einen höheren verkehrlichen Wert als dem Erhalt des Kopfbahnhofs.
Im Flughafenbereich beginnt die Auslegung neuer Raumordnungsunterlagen | 02. Mai
Damit wurde insbesondere der Standort für den neuen Flughafenbahnhof verändert: Statt nördlich der Autobahn, direkt an der Neubaustrecke, soll die Station unmittelbar auf dem Flughafen- und Messegelände entstehen und über eine Schleife mit Neubaustrecke verbunden werden.
Stadt bestätigt Stuttgart 21 | März
Die Landeshauptstadt Stuttgart stimmt Planungskonzeption zu Stuttgart 21 zu und macht weitere Verbesserungsvorschläge.
Bürgerbeteiligung beginnt | 04. März
Die offene Bürgerbeteiligung zu den städtebaulichen Möglichkeiten durch Stuttgart 21 beginnt.
Entwurf für Rahmenplan steht | 18. Februar
Auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfs von Trojan, Trojan + Neu hat das Stadtplanungsamt einen Entwurf zum Rahmenplan Stuttgart 21 erarbeitet.
Der Gemeinderat beschließt, dass der Rahmenplan die Grundlage für die offene Bürgerbeteiligung und weitere Abstimmungen sein soll.
Architekturwettbewerb für den Hauptbahnhof beginnt | Februar
Der Realisierungswettbewerb für den neuen Hauptbahnhof wird ausgeschrieben.
In der Zeit vom 04. März bis zum 18. Juli 1997 nehmen 128 Planungsbüros an dem zweistufigen Realisierungswettbewerb zum Um- und Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs teil.
Umplanung der Flughafenanbindung | Februar
Plieninger Bürger votieren im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für eine Westanbindung des Flughafens (heutige Planung) und gegen die Ostvariante (die 1997 beantragt wurde).
Ausschuss für Umwelt und Technik für Durchgangsbahnhof | Januar
Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschäftigt sich mit der Variante H-Trasse und dem Erhalt des Kopfbahnhofes. Der Erhalt des Kopfbahnhofes wird überwiegend abgelehnt.
1996
Umweltuntersuchung | Dezember
Das Amt für Umweltschutz veröffentlicht den ersten Band "Untersuchungen zur Umwelt Stuttgart 21".
Raumordnungsverfahren wird beauftragt | 6. Dezember
Die Deutsche Bahn AG beantragt ein Raumordnungsverfahren für Stuttgart 21.
Die entsprechenden Unterlagen liegen im Januar 1997 in den betroffenen Gemeinden öffentlich zur Ansicht aus.
Diskussionsreihe mit Architekten | 5.Oktober
Als Ergänzung zur Ausstellung der Städtebauentwürfe im Rathaus findet eine öffentliche Diskussionsreihe über die verschiedenen Entwürfe mit den jeweiligen Architekten statt.
Städtebauliches Gutachen | 27. Juli
Nach Abschluss der öffentlichen Kolloquien wird das Ergebnis des städtebaulichen Gutachtens vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird die Arbeit des Büros Trojan, Trojan + Neu, die Basis für den Rahmenplan wird.
Dauerausstellung im Rathaus | 3. Juni
Eine Dauerausstellung im Rathaus zu Stuttgart 21 wird eröffnet. Es liegt ein Besucherbuch aus, dessen Eintragungen öffentlich diskutiert werden.
Dialog mit Projektkritikern | 14. März
Der Oberbürgermeister und der Gemeinderat der Stadt Stuttgart setzen sich mit Projektkritikern auseinander. "Umkehr Stuttgart", ein Bündnis aus ADFC, BUND, Landesnaturschutzverband, Naturschutzbund, Naturfreunde, Pro Bahn und VCD spricht sich für die Lean-Variante oder Kombi-Variante aus.
Umweltuntersuchungen beginnen | 5. März
Der Ausschuss für Umwelt und Technik stimmt einer Untersuchung des Projekts auf die Umwelt zu. Es werden Untersuchungen zu eventuellen Auswirkungen der Bauarbeiten auf das Grund- und Mineralwasser durchgeführt, der Artenbestand im Gleisvorfeld untersucht sowie weitere Studien durchgeführt.
Auschreibung des städtebaulichen Rahmenkonzepts | 15. Februar
Der Stuttgarter Gemeinderat beschließt die Ausschreibung des städtebaulichen Rahmenkonzepts.
Zehn Planungsbüros aus Berlin, Darmstadt, Hamburg, Kopenhagen, Paris, Rotterdam und Stuttgart stellen in drei öffentlichen Kolloquien ihre Planungsideen vor und entwickeln diese gemeinsam mit der Gutachterkommission weiter.
1995
Bahn präsentiert Vorprojekt | 11. - 29. Dezember
Die Deutsche Bahn AG präsentiert die Ergebnisse des Vorprojektes in einer Ausstellung im Rathaus.
Gemeinderat befürwortet Rahmenverinbarung | 30. November
Der Gemeinderat Stuttgart befürwortet die Rahmenvereinbarung mit großer Mehrheit.
Vorprojekt und Rahmenvereinbarung | 7. November
Das Vorprojekt und die Rahmenvereinbarung werden abgeschlossen. Damit besteht eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden Württemberg, der Landeshauptstadt Stuttgart, der Region Stuttgart und der Deutschen Bahn.
Ergebnisse der Ideenwerkstatt | 12. - 29. September
Die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zum Städtebau werden in einer Ausstellung im Stadtplanungsamt präsentiert.
Öffentliche Ideenwerkstatt | 04. April - 01. Mai
Eine öffentliche Ideenwerkstadt zum Städtebau wird eingerichtet.
Jeder Bürger kann eigene Vorschläge und Ideen einbringen, die vom Amt für Stadtplanung geprüft werden.
Ausstellung zur Machbarkeitsstudie | 17. Januar
Eine Ausstellung zur Machbarkeitsstudie wird im Rathaus eröffnet.
Bis zum 04. Februar informieren sich hier etwa 2.000 Bürger pro Tag.
Machbarkeitsstudie zu Stuttgart 21 | 16. Januar
Die Machbarkeitsstudie zu Stuttgart 21 wird vorgestellt.
1994
Stuttgart 21 wird vorgestellt | 18. April
Die Ideenskizze zum Projekt Stuttgart 21 wird auf der Landespressekonferenz präsentiert.
Der Konferenz stehen vor: der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, der Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Hermann Schaufler, und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Manfred Rommel.
Wesentliche Merkmale sind die Anbindung des Stuttgarter Flughafens, die Beibehaltung des Hauptbahnhofs am bestehenden Standort, die städtebauliche Entwicklung und Verwertung der freiwerdenden Bahnflächen, die Realisierung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke auf Basis der H-Trasse und die Aufgabe der Gäubahntrasse bis Stuttgart-Vaihingen.
1993
Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg | November
Der Neu- und Ausbau der Strecke Stuttgart–Ulm–Augsburg wird in das Bundesschienenwegeausbaugesetz aufgenommen.
Bahnvorstand gibt städtebauliche Studie in Auftrag
Der Bahnvorstand beauftragt das Büro von Gerkan, Marg und Partner, eine städtebauliche Studie für das bestehende Bahngebiet in Stuttgart zu erstellen.
Der Hauptbahnhof soll in dieser Variante als Neubau im Rosensteinpark entstehen und per Magnetbahn mit dem Bonatzbau verbunden werden.
1992
Landesregierung für H-Trasse und Durchgangsbahnhof | September
Die Landesregierung entscheidet mit einem Kabinettsbeschluss für die H-Trasse.
Vorgesehen ist der Anschluss der Strecke über einen neuen Durchgangsbahnhof in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.
Bahnhof soll an Standort bleiben | 25. Juli
Der Gemeinderat Stuttgart fordert einstimmig in einer Resolution, den Hauptbahnhof an seinem bisherigen Standort zu belassen und den Fernverkehr nicht auszulagern.
Bundesverkehrswegeplan
Im Bundesverkehrswegeplan wird das Projekt (Ausbau-/Neubaustrecke Stuttgart-Ulm-Augsburg) erneut als vordringlicher Bedarf aufgenommen.
1991
Variantenuntersuchung | 14. Oktober
Die Deutsche Bahn legt den Bericht zur "Variantenuntersuchung für den Abschnitt Stuttgart–Ulm" vor. Vorgestellt werden die H-Trasse und die K-Trasse, eine Mischlösung, die vorsah, einen zum Hauptbahnhof umgestalteten Durchgangsbahnhof mit einem Tunnel bis Plochingen zu verbinden.
1990
1988
Heimerl-Trasse | August
Professor Heimerl stellt die später als H-Trasse bekannte Variante vor, um die Schienenverbindung zwischen Stuttgart und Ulm zu verbessern.
Angebunden werden soll die neue Strecke mit einem Durchgangsbahnhof in Stuttgart in Querlage unterhalb des zu erhaltenden Kopfbahnhofs.
1985
Bundesverkehrswegeplan
Der Bundesverkehrswegeplan sieht einen Ausbau des Schienennetzes von Stuttgart Richtung Osten als Fortsetzung der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart vor.
Fragen und Antworten von direktzu Stuttgart 21


























