Daten & Fakten

Alles auf einen Blick

Hier können Sie sich über Zahlen, Daten und Fakten des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm informieren:

Strecke

  • Gesamtstreckenlänge: 57 km
  • davon Schnellfahrstrecke: 29,9 km
  • davon Tunnel- und Durchlassstrecke: 33 km
  • Anzahl Tunnel und Durchlässe: 16
  • Anzahl Brücken: 18
  • Anzahl Personenbahnhöfe: 3
  • Abstellbahnhof: 1
  • Bauzeit: etwa neun Jahre
  • Geschwindigkeit: max. 250 km/h
     

Bahnhöfe

  • Hauptbahnhof Stuttgart mit acht Bahngleisen
  • Filderbahnhof Flughafen mit Station Terminal und Station Neubaustrecke
  • S-Bahn-Station Mittnachtstraße in Stuttgart
  • Abstellbahnhof Untertürkheim

Beginn: 2010
geplante Inbetriebnahme: 2019
 

Bauabschnitte

  • Talquerung des Hauptbahnhofes
    Talquerung in der Stuttgarter Innenstadt und alle Baumaßnahmen, die mit dem neuen Durchgangsbahnhof sowie der Verlegung der Stadtbahnen in Verbindung stehen.
     
  • Fildertunnel
    9,5 Kilometer langer Tunnel vom Hauptbahnhof bis zum neuen Bahnhof Flughafen/Messe.
     
  • Zuführung Ober-Untertürkheim
    Östlicher Teil des Rings, vom Hauptbahnhof über Stuttgart-Wangen nach Obertürkheim, Untertürkheim und Bad Cannstatt.
     
  • Filderbereich bis Wendlingen
    Rund zehn Kilometer lange Neubaustrecke von der Gemarkungsgrenze der Stadt Stuttgart bis nach Wendlingen.
     
  • Zuführung Feuerbach, Bad Cannstatt, S-Bahn
    Fern- und Regionalverbindung aus Feuerbach beziehungsweise Bad Cannstatt zum Hauptbahnhof sowie der Umbau der S-Bahn im Streckenabschnitt Nordbahnhof und Bad Cannstatt bis Hauptbahnhof.
     
  • Flughafenbereich, Bahnhof Flughafen/Messe, Rohrer Kurve
    Oberirdischer Verlauf der Neubaustrecke vom Portal des Fildertunnels bis zur Gemarkungsgrenze der Stadt Stuttgart, dem neuen Bahnhof Flughafen/Messe und die Rohrer Kurve.
     
  • Abstellbahnhof Untertürkheim
    Entsteht auf dem Gelände des heutigen Güterbahnhofs.

 

Strecke

  • Gesamtstreckenlänge: 59,6 km
  • davon Tunnelstrecke: 30,4 km
  • Streckenhöchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Tunnel (>500 m): 5
  • Eisenbahnüberführungen: 17
  • Straßenbrücken: 20
  • Bauzeit: etwa acht Jahre


Bahnhöfe

  • Umbau Hauptbahnhof Ulm einschließlich Ein- und Durchführung der Neubaustrecke
     

Beginn: 2010
geplante Inbetriebnahme: 2019
 

Bauabschnitte

  • Anschluss Bahnknoten Stuttgart
    Güterzuganbindung in Wendlingen, acht Kilometer langer Albvorlandtunnel.
     
  • Albaufstieg
    Fast der gesamte Abschnitt verläuft im Tunnel: zunächst im 8,8 Kilometer langen Boßlertunnel, dann im 4,8 Kilometer langen Steinbühltunnel.
     
  • Albhochfläche
    Streckenverlauf über die Alb von Widderstall bis Dornstadt wird im Wesentlichen durch die Bündelung mit der Autobahn A8 bestimmt.
     
  • Albabstieg
    Bei Dornstadt schwenkt die Neubaustrecke von der Autobahn ab und wird im rund sechs Kilometer langen Albabstiegstunnel nach Ulm geführt.
     
  • Einbindung Ulm Hauptbahnhof und Donaubrücke
    Im Hauptbahnhof Ulm schließt die Neubaustrecke von Norden her an die Gleise an.
     
  • Bereits realisiert: Neu-Ulm 21
    Umbau der bestehenden Gleisanlagen und kompletter Neubau des tiefergelegten Bahnhofs.
     


Stuttgart 21
  STUTTGART 21





 

PFA 1.1
bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 1.2

bestandskräftiger Planfestellungsbeschluss.
Am 30.1.2012 findet der öffentliche Erörterungstermin zur 2. Planänderung statt.

PFA 1.3

Ausnahmegenehmigung BMVBS liegt vor.

PFA 1.4

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 1.5

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 1.6a

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 1.6b

Offenlage der Planunterlagen bis 18.08.2010 im laufenden Anhörungsverfahren


 

Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
  NBS WENDLINGEN–ULM

 



 

PFA 2.1  a/b
laufendes Anhörungsverfahren
Erörterungstermin stattgefunden

PFA 2.1 c
bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 2.2

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 2.3

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

PFA 2.4

Erörterungstermin stattgefunden
Beschluss wird erstellt

PFA 2.5 a1

Erörterungstermin stattgefunden
Beschluss wird erstellt

PFA 2.5 a2

bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss
"Donaubrücke" in Betrieb seit 11/2007 (= Neu-Ulm 21)

PFA 2.5 b

"Neu-Ulm 21" in Betreib seit 11/2007

 

 

Teilprojekt Stuttgart 21
Die Deutsche Bahn AG, der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Flughafen Stuttgart und der Verband Region Stuttgart tragen das Projekt. Der Finanzierungsrahmen liegt bei 4,526 Milliarden Euro. Darin enthalten sind 3,216 Milliarden Euro Baukosten, 550 Millionen Euro Planungskosten sowie ein Risikopuffer von 760 Millionen Euro.
 

Diese 4,526 Milliarden Euro des Projekts für Stuttgart 21 teilen sich wie folgt auf:

  • Deutsche Bahn AG: 1.747 Millionen Euro
  • Bund: 1.229,4 Millionen Euro
  • Land: 930,6 Millionen Euro
  • Landeshauptstadt Stuttgart: 291,8 Millionen Euro
  • Flughafen Stuttgart: 227,2 Millionen Euro
  • Verband Region Stuttgart: 100 Millionen Euro
     
     

Teilprojekt Neubaustrecke Wendligen – Ulm

Die Kosten für die ICE-Strecke Wendlingen – Ulm belaufen sich auf 2,89 Milliarden Euro. Der Bund übernimmt 1,94 Milliarden Euro inklusive der zur Verfügung gestellten EU-Mittel. 950 Millionen Euro trägt das Land Baden-Württemberg.

 

Bahnprojekt Stuttgart – Ulm

Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm

02. Februar 2010
Offizieller Baustart im Stuttgarter Hauptbahnhof.

10. Dezember 2009
Projektpartner sind sich einig: Stuttgart 21 kommt.
Beschluss des Lenkungskreises zur aktuellen Kostenüberprüfung.

02. April 2009    

Abschluss aller Finanzierungsvereinbarungen.

25. Juli 2007   
Zustimmung des Landtags zum Memorandum of Understanding. Fortsetzung der Planfeststellungsverfahren und Beginn der Entwurfsplanung. Vertragsverhandlungen.

19. Juli 2007   
Memorandum of Understanding zwischen Bund, Bahn, Land, Stadt Stuttgart und Verband Region Stuttgart.

12. Oktober 2006
Grundsatzbeschluss des Landtags für die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm und Stuttgart 21.

Juli 2001   
Land, Stadt und Region schließen mit der Bahn die Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit zur Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm. Verhandlungen über Wirtschaftlichkeit der Projekte mit der Bahn.

Februar 2001   
Der Bund stimmt dem Vorfinanzierungsangebot des Landes zu und erklärt seine Bereitschaft, ab 2011 in die Finanzierung einzutreten.

15. Juli 1999   
Der Landtag ersucht die Landesregierung, sich bei der Bundesregierung und bei der Bahn weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung der beiden Vorhaben Stuttgart 21 und Neubaustrecke Stuttgart – Ulm einzusetzen.

1998/1999   
Die Planungen geraten ins Stocken auf Grund von Nachverhandlungen zu Änderungen der verkehrlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

7. November 1995   
Rahmenvereinbarung. Land, Stadt und Region einigen sich mit der Bahn und dem Bund über die zeitgleiche Realisierung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen – Ulm.

18. April 1994 
  
Gemeinsame Vorstellung Stuttgart 21 durch Bahn, Bund, Land und Stadt, verbunden mit dem Auftrag, in einer Machbarkeitsstudie die Umgestaltung des Bahnknotens Stuttgart mit einem neuen Durchgangsbahnhof in Tieflage für den Gesamtverkehr am Standort des bestehenden Hauptbahnhofs zu untersuchen. Download Machbarkeitsstudie.

November 1993    

Aufnahme des Ausbaus der Strecke Stuttgart Ulm - Augsburg in das Bundesschienenwegeausbaugesetz.

Dezember 1992  
 
Bahnvorstand trifft Grundsatzbeschluss. Wahl der autobahnnahen H-Trasse, jedoch zunächst anstelle des Fernbahntunnels unter Hauptbahnhof Streckenführung Stuttgart - Bad Cannstatt - Mettingen und weiter in einem Tunnel nach Neuhausen. Zusätzliche Überlegungen zur Einrichtung eines neuen Fernbahnhofs als Durchgangsbahnhof am Rande des Rosensteinparks.

Oktober 1992     
Bewertung verschiedener Varianten zur NBS Stuttgart – Ulm – Augsburg im Auftrag des Bundes; höchstes Nutzen-Kosten-Verhältnis hat die Variante 2 nach Heimerl.

September 1992   
Kabinettsbeschluss der Landesregierung Befürwortung der Trassenvariante H mit voller Einbindung des Hauptbahnhofs Stuttgart in das Hochgeschwindigkeitsnetz in Form eines Durchgangsbahnhofs.

Oktober 1991   
Bahn-Bericht zur Variantenuntersuchung für den Abschnitt Stuttgart – Ulm mit Heimerl- und K-Trasse.

1990   
Präferenz der Bahn für Heimerl-Variante.

1988   
Heimerl-Trasse (Professor Heimerl, Uni Stuttgart). Durchgängige Neubaustrecke Stuttgart – Ulm entlang der Autobahn mit Unterfahrung des Hauptbahnhofs Stuttgart, dabei Trennung schneller Reiseverkehr und Güter- sowie Regionalverkehr. In der Folgezeit alternativ dazu Untersuchung der K(Krittian)-Trasse, die Unterfahrung des Hauptbahnhofs Stuttgart, Gleisführung im Tunnel bis Plochingen und Ausbau der Filstalstrecke vorsieht.

1986   
Untersuchung verschiedener Trassenvarianten.

1985   
Im Bundesverkehrswegeplan 1985 wird die Aus- und Neubaustrecke Plochingen - Günzburg als Fortsetzung der Neubaustrecke Mannheim - Stuttgart als Vorhaben des vordringlichen Bedarfs aufgenommen.

 

Starke Partner

Wer ist am Bahnprojekt Stuttgart-Ulm beteiligt?

 
mehr

21 gute Gründe

Welche Vorteile bringt "Das neue Herz Europas"?

 
mehr

Bahnprojekt Stuttgart – Ulm

Kurz erklärt: Die beiden Teilprojekte Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm.

 
mehr

Mehr zum Thema

Aktuelles

Meinungen

Newsletter

Beliebte Inhalte

direkt zu Stuttgart 21