Ulm Hauptbahnhof | PfA 2.5 a1

Überblick

Unter den bestehenden Strecken hindurch wird die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm in die beiden nördlichen Bahnsteiggleise 1 und 2 des Ulmer Hauptbahnhofs eingefädelt, der im Zuge des Projekts grundlegend umgebaut wird.

 


Der nur 1,2 km lange Planfeststellungsabschnitt 2.5a1 markiert das Ende der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm im ausgebauten Ulmer Hauptbahnhof. Im nahtlosen Anschluss an den Albabstiegstunnel wird zunächst die bestehende Strecke aus Stuttgart und benachbarte Gleise unterquert. In diesem Bereich fädelt ein Gleis zur Westseite des Bahnhofs aus, das auch dem Zugverkehr Richtung Friedrichshafen dienen wird. Die Neubaustrecke taucht anschließend aus dem Tunnel auf und wird auf die Ostseite des Bahnhofs eingefädelt. Nach rund 600 m sind die neuen Bahnsteige erreicht. Im Rahmen des Projektes wird der Hauptbahnhof Ulm grundlegend neu geordnet und ausgebaut. Zahlreiche Gleise werden verändert und die bestehende Fußgängerunterführung wird verbreitert. Zukünftig ist die Einfahrt von der Neubaustrecke mit bis zu 100 km/h möglich.Die 180 m lange Rampe zur Einfädelung in die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs ist mit einer Steigung von 35 Promille die größte Steigung der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Aufgrund ihrer geringen Länge kann sie jedoch mühelos überwunden werden.

 


  • Auftragswert: rund 38 Millionen Euro
  • Auftragnehmer: ARGE Geiger+Schüle Bau / Matthäus Schmid / Kurt Motz Tiefbau
  • Auftragsumfang (Schwerpunkte):

    • rund 560 Meter Trogbauwerke einschließlich Rahmenbauwerk,
    • Stahlfachwerkbrücke

  • Vergabe: 2016 

zur Baustelle

  • Auftragswert: rund 13 Millionen Euro
  • Auftragnehmer: ARGE Max Bögl / Bickhard Bau / Hartung Bau
  • Auftragsumfang (Schwerpunkte): Tief- und Gleisbauarbeiten (3.350 Meter)
  • Vergabe: 2016 



Chronologie

Planfeststellungsbeschluss liegt vor.

Erste Baumaßnahmen im Nordkopf des Hauptbahnhofs wurden im März 2012 europaweit ausgeschrieben.

Im Januar 2012 hat die Deutsche Bahn eine Reihe von Optimierungen in das laufende Planfeststellungsverfahren eingebracht. Durch die Konzentration der Wartungs- und Abstellkapazitäten auf dem Gelände des Rangierbahnhofs Ulm und weiteren Maßnahmen kann die Betriebsabwicklung im Hauptbahnhof verbessert werden. Damit kann auch auf einen 5. Bahnsteig im Hauptbahnhof verzichtet werden. Darüber hinaus sind Anpassungen an Schallschutz und Abwassertechnik vorgesehen. Die geänderten Unterlagen lagen vom 23. April bis 22. Mai 2012 öffentlich aus.


Planfeststellungsbeschluss | PFA 2.5a1
Erläuterungsbericht Teil II. | PfA 2.5a1
Erläuterungsbericht Teil III. | PFA 2.5a1

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